Hamburg - Heribert Bruchhagen nimmt nach seiner Demontage beim Hamburger SV die Schuld auf sich. Dem HSV fühlt sich der Ex-Vorstandsvorsitzende aber weiter verbunden.

Heribert Bruchhagen (69) hat mit Verständnis auf seine Freistellung als Vorstandsvorsitzender des stark abstiegsgefährdeten Hamburger SV reagiert.

Er übernehme "die Verantwortung" für die sportliche Krise und wünsche den Hanseaten bei der Neuausrichtung des Klubs alles Gute, sagte Bruchhagen in einem Statement, nach dem er keine Fragen zuließ.

"Was für den HSV das Beste ist, ist auch für mich richtig", sagte Bruchhagen, der zuvor von dem neuen Aufsichtsratsboss Bernd Hoffmann über sein Aus an der Elbe informiert wurde.

Anschließend verabschiedete er sich von der Mannschaft und sprach auch weiter von "wir" und "uns", wenn er über den HSV redete.

"Noch ist es nicht zu Ende, noch haben wir eine Chance", sagte Bruchhagen: "Ich drücke dem HSV weiter die Daumen." Neben Bruchhagen musste auch Sportchef Jens Todt beim HSV am Donnerstag seinen Posten räumen.

Kurioses Detail: Während Bruchhagens Ansprache ging im Presseraum im Volksparkstadion kurzzeitig das Licht aus.

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