Fredi Bobic war zum Zeitpunkt der Tat nicht im Haus © Getty Images

Zwei Personen verschaffen sich gewaltsam Zutritt zum Haus von Fredi Bobic. Frankfurts Sportvorstand wird von einem Ex-Mitspieler informiert und zeigt sich schockiert.

Fredi Bobic ist Opfer eines Einbruchs geworden.

Der Sportvorstand des Bundesligisten Eintracht Frankfurt bestätigte, dass sich am Mittwochabend zwei Personen gewaltsam Zutritt zu seinem Haus in Berlin-Dahlem verschafft hatten. "Ja, das stimmt leider. Erst mal muss ich sagen, dass wir Glück im Unglück hatten. Es ist kein Personenschaden entstanden. Meine Familie und ich waren zu diesem Zeitpunkt zum Glück nicht im Haus", erklärte Bobic in der Bild-Zeitung.

Er habe bisher lediglich Bilder von der Tat gesehen. "Es wurde richtig Gewalt angewendet, um ins Haus reinzukommen. Das Gefühl ist bedrückend." Die Polizei hatte die Täter nach dem Anruf eines Nachbarn im Haus gestellt. 

Rehmer informiert Bobic

Über die Tat war der einstige Profi-Fußballer von einem weiteren Nachbarn, seinem ehemaligen Mitspieler Marko Rehmer, in Kenntnis gesetzt worden. Die beiden Ex-Kicker waren gemeinsam für Hertha BSC und die Nationalmannschaft aufgelaufen. 

"Marko ist einer meiner Nachbarn, er hat mich sofort angerufen. Wir leben dort in einer 'Gated Community'. Dort kennen sich alle Bewohner, auch für die Sicherheit wird eigentlich viel getan." Er gehe davon aus, dass in Zukunft noch mehr auf die Sicherheit der Anwohner geachtet werde. 

Rehmer zeigte Mitleid mit seinem früheren Kollegen, mit dem er noch heute joggen geht: "Ich kann mit Fredi mitfühlen, bei mir wurde auch schon zweimal eingebrochen. Da hat man ein mulmiges Gefühl." Die beiden Einbrecher wurden noch am Donnerstag dem Haftrichter vorgeführt, der einen Haftbefehl aussprach.