Thomas Tuchel hat den Bayern abgesagt. Die Entscheidung des Ex-Dortmunders nicht auf die Bayern zu warten, kann Eishockey-Bundestrainer Marco Sturm verstehen.

Der FC Bayern hat das Rennen um Trainer Thomas Tuchel verloren. Die Bayern-Bosse um Präsident Uli Hoeneß ließen sich nach SPORT1-Informationen zu viel Zeit - ein anderer europäischer Top-Klub schlug zu.

Für die Entscheidung, dass Tuchel nicht darauf warten wollte, dass die Bayern-Führung sich in der Trainerfrage einigt, zeigte die Expertenrunde des CHECK24 Doppelpass Verständnis.

Allen voran Eishockey-Bundestrainer Marco Sturm stellte heraus, wie wichtig das Umfeld für einen Coach ist, um Erfolg zu haben. "Ein Trainer braucht Sicherheit, er will planen können. Deshalb verstehe ich Tuchels Absage", sagte Sturm, der bei den Olympischen Spielen in Sotschi Silber mit seiner Mannschaft gewann.

Auch Hasenhüttl und Kovac bei Bayern gehandelt

Nachdem Option A (Jupp Heynckes verlängert) und Option B (Tuchel) offenbar gescheitert sind, müssen sich die Bayern nach einer dritten Alternative umschauen. Neben dem Ex-Dortmunder Tuchel war zuletzt Tottenham-Trainer Mauricio Pochettino als Kandidat gehandelt worden.

Auf der Liste der Bayern steht nach SPORT1-Informationen zudem Lucien Favre von OGC Nizza. Der frühere Trainer von Borussia Mönchengladbach hat bei den Franzosen zudem eine Ausstiegsklausel.

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