Hansi Flick (M.) muss gehen. Mediendirektor Christian Frommert (l.) und Mäzen Dietmar Hopp halten sich mit eindeutigen Äußerungen dazu noch zurück
Hansi Flick (M.) muss gehen. Mediendirektor Christian Frommert (l.) und Mäzen Dietmar Hopp halten sich mit eindeutigen Äußerungen dazu noch zurück © Credit: SPORT1-Grafik: Getty Images/Imago/Heinemann
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München - Hansi Flick hat als Geschäftsführer bei der TSG Hoffenheim keine Zukunft mehr. Der Klub hat vergeblich versucht, dieses Missverständnis zu vertuschen.

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Die Hängepartie um das Aus von Hoffenheims Geschäftsführer Hansi Flick ist beendet. Bereits am 6. Februar hatte SPORT1 die anstehende Trennung bestätigt bekommen. Am Montagnachmittag bekräftigte schließlich der Verein die Trennung von Flick.

"In einem Vier-Augen-Gespräch Ende Januar wurde deutlich, dass es über die Rolle und Aufgabe von Hansi Flick unterschiedliche Auffassungen gibt", erklärt TSG-Gesellschafter Dietmar Hopp in einer Pressemitteilung.

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"Dietmar Hopp und ich hatten zuletzt mehrere intensive und vertrauliche Gespräche geführt. Wir hatten vereinbart, alles erst einmal in Ruhe sacken zu lassen und uns dann noch einmal zu treffen. Nun haben wir gemeinsam entschieden, die Zusammenarbeit zu beenden", meinte Flick.

Am Sonntag meinte Pressesprecher Holger Kliem auf SPORT1-Nachfrage noch: "TSG-Mehrheitsgesellschafter Dietmar Hopp hat sich zur Personalie Hansi Flick bereits umfänglich geäußert. Sobald es einen neuen Stand gibt, werden wir ihn selbstverständlich veröffentlichen."

Auflösungsvertrag liegt bereit

Bevor nun die offizielle Bestätigung kam, war das Aus von Flick längst besiegelt. Wie SPORT1 wusste, lag der Auflösungsvertrag seit Tagen zur Unterschrift bereit. Flick wird eine ordentliche Abfindung erhalten.

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Flick, der erst vergangenen Sommer bei der TSG anfing, war nach seinem Urlaub erst gar nicht mehr am Vereinsgelände erschienen.

Der Grund für das Aus? Mediendirektor Christian Frommert, Direktor Profi-Fußball Alexander Rosen und Geschäftsführer Dr. Peter Görlich hatten sich gegen den früheren DFB-Sportdirektor verbündet, nachdem dieser den Klub strukturell umkrempeln wollte.

Die Kraichgauer dementierten dies in ihrer Pressemitteilung. Dies wäre "frei erfunden" und würde "jeder Grundlage entbehren."

Präsident wiegelt ab

Auch die angebliche Rückendeckung von Präsident Peter Hofmann war am Ende nichts wert. Von einem Machtkampf bei der TSG Hoffenheim könne aber "keine Rede sein", sagte Hofmann bei SPORT1

Der Klub versuchte diese Personalie in den vergangenen Wochen klein zu halten, äußern wollte sich keiner der Verantwortlichen.

"Richtig ist, dass Hansi Flick derzeit im Urlaub weilt. Ansonsten wissen wir hier weder etwas von einer Auseinandersetzung, noch von irgendwelchen Strukturvorschlägen, über die es Diskussionen gegeben haben soll", erklärte Kliem zuletzt noch.

Doch genau diese Diskussionen kosteten Flick jetzt den Job.