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SPORT1-Experte Thomas Strunz glaubt an eine Zukunft von Jupp Heynckes als Trainer des FC Bayern. Bei den Verfolgern des Rekordmeisters kritisiert er Fehler.

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Hallo Fußball-Freunde,

ich gehe nach wie vor davon aus, dass Jupp Heynckes noch ein Jahr Trainer beim FC Bayern bleibt. Das sagt mir mein Gefühl. 

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Ein Kandidat, der als Nachfolger in Frage käme, wäre sicherlich Niko Kovac. Aber Frankfurts Sportdirektor Bruno Hübner hat im CHECK24 Doppelpass ja angekündigt, dass der definitiv bei der Eintracht bleiben wird. 

Von daher gibt es für Bayern sehr wenige Möglichkeiten. Ich bin mir sicher, dass Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß ihn nochmals um Hilfe bitten werden. Auch wenn er zuletzt von dem Thema etwas genervt wirkte: Jupp hat trotzdem nochmal die Motivation, eine Triple-Saison hinzulegen.

Von einem Triple sind die Verfolger der Bayern weit entfernt. Nehmen wir nur Borussia Mönchengladbach. Der siebte Platz kann nicht der Anspruch sein. 22 Punkte hinter dem Tabellenführer zu sein, ist Wahnsinn. Fakt ist auch, dass die Gladbacher nur elf Punkte vor dem Relegationsplatz liegen.

Insgesamt befindet sich die Liga in einer Situation, die schwer zu verstehen ist. Viele Vereine sind blauäugig, das Niveau ist insgesamt schwach. Es wird vieles schön geredet.

Nicht schönreden braucht man die Leistung von Leverkusens Leon Bailey, der auch in der Rückrunde starke Leistungen zeigt. Wenn er jetzt noch fünf Tore schießt, werden sich die großen englischen Klubs um ihn bemühen. Da kann sich die Situation schnell ändern. 

Die Verantwortlichen bei Bayer Leverkusen werden wissen, was auf sie zukommt. 

Euer Thomas Strunz

Ex-Nationalspieler Thomas Strunz ist als Experte im CHECK24 Doppelpass tätig. Der Europameister von 1996 wechselt sich in dieser Saison bei der sonntäglichen Doppelpass-Kolumne mit Marcel Reif und Armin Veh ab.