Hans-Joachim Watzke ist Geschäftsführer von Borussia Dortmund
Hans-Joachim Watzke ist Geschäftsführer von Borussia Dortmund © Getty Images
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Die Idee, der Langeweile in der Bundesliga mit Playoff-Spielen entgegen zu wirken, lehnt Hans-Joachim Watzke kategorisch ab. Die Diskussion sei "Affenzirkus".

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BVB-Boss Hans-Joachim Watzke hat sich klar gegen die Einführung von Playoffs in der Bundesliga ausgesprochen.

Auf die Frage, was er von der aktuellen Diskussion über eine mögliche Umstrukturierung des Wettbewerbsystems im deutschen Fußball halte, sagte Watzke bei Sky: "Affenzirkus."

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Der Klubchef von Borussia Dortmund erklärte weiter: "Die Bundesliga ist der mit Abstand ehrlichste Wettbewerb. Wer über 34 Spieltage hinweg die beste Leistung bringt, der hat die Meisterschaft verdient. In Playoffs könnte vielleicht auch mal eine Schiedsrichterentscheidung oder schlechte Tagesform über den Titel entscheiden."

Dennoch sieht er Bayern in den kommenden Jahren vorne. "Solange Bayern uns Spieler wie Lewandowski und Hummels wegholen kann, wir ihnen aber nicht, haben wir ein Problem", ergänzte Watzke.

Mintzlaff mit Watzke einer Meinung

Leipzigs Manager Oliver Mintzlaff pflichtete Watzke bei. "Ich bin kein Fan von Playoff-Spielen. Wer nach 34 Spieltagen vorne ist, hat die Meisterschaft verdient. Wenn man sich anschaut, wie weit die MLS von der Bundesliga weg ist, braucht man nicht über Playoffs nachdenken. Da müssen wir eine andere Regelung finden", sagte Mintzlaff bei Sky.

Ex-Bayern-Spieler Stefan Effenberg hatte vergangene Woche vorgeschlagen, die Bundesliga zu revolutionieren, um die Meisterschaft spannender zu gestalten. Bei Bayern-Trainer Jupp Heynckes war der Vorschlag auf Ablehnung gestoßen.