Jupp Heynckes findet, dass die Bundesliga auch trotz Bayern-Dominanz attraktiv ist. Er widerspricht unter anderem Stefan Effenberg, der eine Modus Revolution forderte.

Trainer Jupp Heynckes vom FC Bayern hat sich gegen Reformen am Modus der Bundesliga ausgesprochen. 

"Ich halte davon nicht viel. Ich denke, dass die Bundesliga immer attraktiv gewesen ist. Auch mit diesem Modus", sagte Heynckes vor dem Topspiel gegen den FC Schalke auf SPORT1-Nachfrage(ab 18.30 Uhr im LIVETICKER).

Damit widersprach er unter anderem Stefan Effenberg, der sich im Sinne des Wettbewerbs für eine grundlegende Änderung des Spielbetriebs in der Bundesliga ausgesprochen hatte.

Unter anderem hatte Effenberg die Aufteilung in zwei Neuner-Spielgruppen mit anschließenden K.o.-Runden vorgeschlagen. 

Stefan Effenberg ist am Sonntag um 11 Uhr zu Gast im CHECK24 Doppelpass. Die Sendung wird im Free-TV auf SPORT1 und komplett via Facebook Live ausgestrahlt. Zudem lässt sie sich live via SPORT1.fm verfolgen.

Heynckes hielt dem früheren Kapitän des Rekordmeisters vor: "Die Experten, die das jetzt sagen, hätten das als Spieler beim FC Bayern natürlich nicht so artikuliert."

In Heynckes' Augen kann man "den FC Bayern nicht dafür kritisieren, dass man hier bessere Arbeit leistet und dass man einen großen Vorsprung gegenüber den anderen hat. Das hat man sich erworben und erarbeitet."

Heynckes betonte, dass andere Teams sehr wohl in der Lage seien, um die Meisterschaft mitzuspielen.

"Es gab ja auch schon andere Zeiten als Borussia Dortmund zweimal Meister wurde", sagte er: "Warum soll das nicht wieder passieren. In Leverkusen tut sich zum Beispiel viel."

Weiterlesen