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Kölns Geschäftsführer Sport gibt bemerkenswerte Einblicke über seine Auffassung zu den Aufstellungen seines Trainers Stefan Ruthenbeck, bricht aber auch eine Lanze.

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Obwohl Armin Veh seine Trainer-Karriere für den Posten des Geschäftsführers Sport beim 1. FC Köln an den Nagel gehängt hat, denkt der ehemalige Meister-Coach des VfB Stuttgart offenbar weiter wie ein Übungsleiter. Das merkt auch der aktuelle FC-Coach Stefan Ruthenbeck.

Wie Veh nun in der Bild erklärte, sei er in personeller Hinsicht zuletzt selten einer Meinung mit Ruthenbeck gewesen: "Bislang war es immer so, dass ich anders aufgestellt hätte. Aber vielleicht kommt das ja noch", sagte der 57-Jährige im Beisein seines leitenden Angestellten Ruthenbeck mit einem Augenzwinkern.

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Als Kritik an der Arbeit des gebürtigen Kölners wollte Veh seine Worte aber nicht verstanden wissen. Schließlich sei er nicht ständig bei der Mannschaft und sehe es "mehr wie die Zuschauer oder Fans".

Veh: "Kann noch etwas lernen"

Ruthenbeck genieße weiter sein Vertrauen: "Deshalb stellt er die Mannschaft auf, wie er sie sieht. Und es waren immer Gedankengänge, die ich nachvollziehen kann", zeigte sich Veh verständnisvoll und wissbegierig gleichermaßen: "Auch ich kann noch etwas lernen."

Dennoch: Nach dem Traumstart unter Ruthenbeck mit zwei Siegen ist der Stimmungsaufschwung längst Ernüchterung gewichen. Vor dem Bundesliga-Heimspiel am Sonntag bei RB Leipzig (ab 18 Uhr im LIVETICKER) ist der Abstand zum rettenden Ufer wieder auf neun Punkte angewachsen.

Nach nur zwei Punkten aus den letzten vier Spielen dürfte auch Ruthenbeck klar sein, dass ab sofort nur noch Siege zählen, um den drohenden Abstieg doch noch abwenden zu können.

Ansonsten dürfte Veh die Meinungsverschiedenheiten mit Ruthenbeck bald womöglich weniger locker sehen.