Raphael Guerreiro spielt seit 2016 bei Borussia Dortmund
Raphael Guerreiro musste sich vor Gericht wegen Unfallflucht verantworten © Getty Images

Raphael Guerreiro kommt um ein mögliches Fahrverbot herum. Die Staatsanwaltschaft Dortmund nimmt die Berufung gegen ein Urteil wegen Unfallflucht zurück.

Aufatmen bei Raphael Guerreiro: Der Profi von Borussia Dortmund kommt um einen weiteren Gerichtstermin herum und darf seinen Führerschein behalten. Die Staatsanwaltschaft am Dortmunder Landgericht hat ihre Berufung gegen das Urteil des Amtsgerichts Dortmund zurückgezogen. Damit ist dieses nun rechtsgültig.

Das Gericht hatte am 16. August 2017 entschieden, dass Guerreiro nach einem Verkehrsunfall mit Unfallflucht 90 000 Euro an neun gemeinnützige Organisationen zahlen müsse. Die Staatsanwaltschaft wollte mit ihrer jetzt zurückgenommenen Berufung ein Fahrverbot erwirken. Einen entsprechenden Bericht der Bild bestätigte der beim Landgericht Dortmund zuständige Pressedezernent Thomas Jungkamp. 

Guerreiro fährt nach Unfall weiter

Der BVB-Profi war am 21. November 2016 in einen Autounfall verwickelt. Vor Gericht bestätigte der Portugiese seine Schuld und bestätigte, sich unerlaubt vom Unfallort entfernt zu haben. Er hatte einem anderen Autofahrer die Vorfahrt genommen. Anschließend sei er einfach weitergefahren. Erst zwei Stunden später habe er sich bei der Polizei gemeldet und den Unfall gestanden.