Die erneute Suspendierung von Toptorjäger Pierre-Emerick Aubameyang sorgt beim BVB für Wirbel. Roman Bürki richtet deutliche Worte an den Gabuner.

BVB-Torhüter Roman Bürki hat dem aus disziplinarischen Gründen suspendierten Pierre-Emerick Aubameyang eine klare Ansage gemacht.

"Wir brauchen ihn, das hat man heute wieder gesehen. Es wäre schade, wenn er uns noch öfter wegen solchen dummen Aktionen fehlen würde", sagte Bürki nach dem 0:0 gegen den VfL Wolfsburg bei Sky.

Der Schweizer versicherte aber, dass die Mannschaft von Borussia Dortmund den Toptorjäger trotz der dritten Suspendierung binnen 14 Monaten wieder mit offenen Armen empfangen werde.

Aubameyang stand für dieses Spiel nicht im Aufgebot, da er unentschuldigt der Mannschaftssitzung am Vortag ferngeblieben war, wie Trainer Peter Stöger vor dem Anpfiff bestätigte.

"Regeln gelten für jeden Spieler"

Bürki stützte die Entscheidung des Trainerteams.

"Es gibt Regeln, die gelten für jeden Spieler, egal wie viele Tore er geschossen hat. Das muss einfach eingehalten werden und das weiß er auch. Ich glaube, das ist eine logische Entscheidung", sagte der 27-Jährige.

Weigl: "Wissen, was wir an Auba haben"

Teamkollege Julian Weigl wollte die Maßnahme öffentlich nicht näher kommentieren.

"Darüber werden wir in der Mannschaft sprechen. Für mich ist das kein Thema. Die Sportliche Leitung hat so entschieden, wie es weitergeht, werden auch sie entscheiden", sagte Weigl.

Sein Wert für das Team ist laut Weigl unbestritten: "Natürlich hat Auba riesige Qualität. Er hat für uns schon sehr, sehr viele Tore geschossen. Wir wissen, was wir an Auba haben. Trotzdem haben wir einen breiten Kader, der so auch Tore schießen sollte."

Zorc kündigt Geldstrafe an

Sportdirektor Michael Zorc kündigte nach der erneuten Verfehlung seitens des Gabuners Konsequenzen an.

"Wir brauchen jetzt keine Transferspekulationen anzustellen, aber klar ist auch, dass es so nicht weitergehen kann. Da werden ganz wichtige Abläufe gefährdet, und es kommt Unruhe in die Mannschaft", sagte Zorc - und kündigte eine Geldstrafe an: "Wir werden das auch monetär sanktionieren."