Jupp Heynckes und Franck Ribery verstehen sich offenbar gut
Jupp Heynckes und Franck Ribery verstehen sich offenbar gut © Getty Images

Unter Ancelotti war Franck Ribery für seine Wutanfälle bekannt, unter Heynckes lässt er sich dagegen gerne auswechseln. Der Grund: Der 72-Jährige kenne ihn einfach gut.

Unter Ex-Trainer Carlo Ancelotti flippte Bayerns Superstar Franck Ribery öfter mal aus. Gut in Erinnerung ist zum Beispiel sein Trikot-Wurf bei seiner Auswechslung im Champions-League-Spiel gegen den RSC Anderlecht (3:0).

Diese Zeiten sind nun offenbar vorbei. Bei seiner Auswechslung nach 67 Minuten im Champions-League-Spiel gegen Paris Saint-Germain ging Ribery ohne Proteste vom Feld und klatschte mit dem neuen Bayern-Trainer Jupp Heynckes ab.

"Für Jupp gehe ich auch in der 67. Minute raus! Das ist kein Problem", sagte Ribery nun der Bild.

Nach seinem Außenbandriss am Knie hatte der Franzose zwei Monate pausieren müssen und lässt es nun langsam angehen. "Das hat Jupp perfekt gemacht. Es ist nicht einfach, wenn du nach einer langen Verletzung zurückkommst. Wir wollten keine muskulären Probleme riskieren", erklärte der 34-Jährige die Auswechslung.

Ribery hat dabei nicht nur Verständnis für die Entscheidungen von Heynckes, sondern schwärmt regelrecht von dem 72-Jährigen: "Das Gefühl bei Jupp ist wieder wie früher! Es ist schon wieder wie 2013, Jupp kennt mich schon so lange. Er weiß genau, wie ich funktioniere, wie ich arbeite, wie meine Mentalität ist und was ich brauche."

Nun will der Offensivspieler vor allem auf die Verlängerung seines im Sommer auslaufenden Vertrags hinarbeiten. "Ich hoffe es! Aber dann mit Jupp...", scherzt er.