Rot-Weiss Essen v Borussia Dortmund - Preseason Friendly
Hatten keine glückliche Zeit gemeinsam bei Borussia Dortmund: Präsident Reinhard Rauball und Ex-Trainer Peter Bosz © Getty Images

Dortmunds Präsident Reinhard Rauball gesteht Fehler in der Trainerfrage und berichtet von erschlagenden Angeboten für Torjäger Aubameyang.

Reinhard Rauball, Präsident von Borussia Dortmund, hat die Verpflichtung des Niederländers Peter Bosz als Fehler bezeichnet. 

"Für uns war es unter dem Strich in der Retrospektive eine falsche Entscheidung, sonst hätten wir sie nicht korrigiert. Es hat einfach nicht gepasst, auch wenn mir das menschlich sehr leidtut", sagte dem kicker.

Unter Bosz erlebte der BVB in der Hinrunde einen sportlichen Absturz, der erst durch die Verpflichtung von Peter Stöger gestoppt werden konnte.

"Ich glaube, dass Stöger die Mannschaft weiterbringen wird", sagte Rauball. "Was er sagt, ist ehrlich gemeint. Weil auch die Fans das so sehen, hat er gute Startvoraussetzungen in Dortmund."

Rauball: "Aubameyang von Angeboten erschlagen"

Unterdessen nahm Rauball den zuletzt schwächelnden Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang in Schutz. "Dass er irgendwann von Angeboten mental erschlagen wurde, muss man verstehen, wenn man die Zahlen kennt", sagte Rauball.

Dass der Gabuner "diese Summen heute nicht verdient, liegt nicht daran, dass wir ihm die Freigabe verweigert hätten, sondern am Verhalten der Vereine und manchmal auch der Verbände, die dabei eine Rolle spielen", sagte der 71-Jährige und bezeichnete Aubameyang als "Eckpfeiler des Erfolges" des BVB. 

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