Bei einem Fantreffen verrät Bayern-Präsident Uli Hoeneß, dass Sami Khedira ihn kontaktiert hat. Ein Transfer von Sandro Wagner hänge auch vom Pokalspiel gegen den BVB ab.

Der Präsident des FC Bayern Uli Hoeneß bestätigte auf der Weihnachtsfeier des Bayern-Fanclubs "Schießamer Red-White Dynamite", dass er sich mit Nationalspieler Sami Khedira getroffen habe, nachdem dessen Berater ihn kontaktiert hatte.

Dieser habe ihn gefragt, ob er sich eine halbe Stunde nehmen könne, um mit Khedira zu erörtern, was er nach der Fußball-Karriere machen könne. "Und diese halbe Stunde habe ich ihm gegeben", sagte Hoeneß.

Um einen möglichen Wechsel sei es also nicht gegangen. Dies erklärt auch, warum Bayerns Sportdirektor Hasan Salihamidzic am Rande des Spiels in Stuttgart auf die Frage nach Khedira von einer "Fehlinformation" gesprochen hatte. Er wisse "überhaupt nichts davon", habe "überhaupt keine Ahnung und habe ihn nie getroffen".

In Bezug auf mögliche Transferaktivitäten in der Winterpause kündigte Hoeneß an, dass der FC Bayern diese auch vom Ausgang des DFB-Pokalspiels gegen Borussia Dortmund (Mi., 20.45 Uhr im LIVETICKER) abhängig mache.

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Die Münchner sind weiterhin auf der Suche nach einem Backup für Robert Lewandowski und Sandro Wagner gilt als Favorit für den Platz hinter dem Starstürmer.

"Ich gebe zu, dass es Überlegungen mit Sandro Wagner gibt, aber eine Entscheidung ist noch nicht getroffen", sagte Hoeneß in einer Fragerunde mit Fans.

Hoffenheims Wagner weiterhin im Visier

Wie der deutsche Rekordmeister aktiv werde, hänge "auch davon ab, wie wir am Mittwoch gegen Dortmund spielen", sagte Hoeneß in einer Fragerunde mit Fans.

Sollten die Bayern "in drei Wettbewerben überwintern", wäre der "Bedarf noch größer", erklärte Hoeneß. (Spielplan und Ergebnisse)

Zur allgemeinen Münchner Transfer-Politik kündigte der 65-Jährige an, es werde auch beim FC Bayern "Transfers von 50, 60 oder 70 Millionen Euro geben".

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