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Marco Reus macht in der Reha nach seinem Kreuzbandriss weiter Fortschritte und dreht zum ersten Mal wieder Laufrunden auf dem Platz. Sein Comeback liegt dennoch in weiter Ferne.

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Nach seinem Kreuzbandriss hat Marco Reus von Borussia Dortmund einen weiteren großen Schritt auf dem Weg der Genesung gemacht.

Am Dienstag drehte der BVB-Star auf dem Trainingsgelände seine ersten Laufrunden auf dem Platz, seit er sich  im Mai im DFB-Pokalfinale gegen Eintracht Frankfurt schwer am Knie verletzt hatte. Das berichtet die Bild.

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Während seine Kollegen bei den Nationalmannschaften unterwegs sind, erreichte Reus damit einen Meilenstein in Sachen Comeback.

Dem BVB wird er dennoch wohl erst wieder im Frühjahr 2018 zur Verfügung stehen - auch um einen Einsatz bei der WM-Endrunde im Sommer in Russland nicht zu gefährden. 

Erstes Laufband-Training von Reus

Bereits Anfang des Monats hatte der 28-Jährige über seine Fortschritte in der Reha berichtet. Auf Instagram postete der Profi ein Video, das ihn auf einem Laufband zeigt. 

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Anfang Oktober hatte Reus in einem Interview mit dem Magazin GQ bemerkenswerte Einblicke in sein Seelenleben zwischen Reha, Rückschlägen und familiärem Rückhalt gegeben. 

Nicht nur körperlich, sondern "vor allem auch mental", belaste ihn die erneut schwere Verletzung, die den Nationalspieler seit dem Ende der vergangenen Saison außer Gefecht setzt.

"Dass man während der Reha auf sich allein gestellt ist. Das ist das, was extrem an einem zehrt", meinte Reus. "Ich hatte nach drei Wochen auch mal richtig die Schnauze voll, du wirst mental brutal getestet, weil du immer allein arbeiten musst."

Und weiter: "Wir Topspieler verdienen viel Geld, dafür müssen wir teilweise einen hohen gesundheitlichen Preis akzeptieren", führte der von Verletzungen geplagte Offensivspieler weiter aus.

"Das ganze Geld würde ich verschenken, um gesund zu sein, um meinen Job ausführen zu dürfen. Für das, was ich liebe: Fußball zu spielen."