Hamburger SV v VfB Stuttgart - Bundesliga
Hamburger SV v VfB Stuttgart - Bundesliga © Getty Images
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Nach dem Märchen-Start will der HSV schnellstmöglich den Vertrag von Jann-Fiete Arp verlängern. Internationale Topklubs standen in der Vergangenheit bereits Schlange.

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Zwei Tore in seinen ersten drei Bundesliga-Spielen: Einen besseren Start in seine Profikarriere hätte sich Jann-Fiete Arp, Sturmjuwel des Hamburger SV, kaum ausmalen können.

Dass ein derart verheißungsvoller Start zwangsläufig sofort mögliche Interessenten auf den Plan ruft, ist auch seinem Verein durchaus bewusst. Jens Todt, Sportchef der Hanseaten, würde lieber heute als morgen mit dem 17-jährigen Stürmer verlängern.

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"Wir haben den Vertrag vor einigen Monaten verlängert. Da war es nur möglich, den Vertrag um ein Jahr bis 2019 zu verlängern. Wir hätten ihn natürlich auch gerne um fünf Jahre verlängert. Fiete und sein Berater werden sich die Situation in den nächsten Monaten angucken. Wir können nur versuchen, Argumente zu liefern", sagte Todt nach dem 3:1-Erfolg des HSV gegen den VfB Stuttgart am Samstag bei Sky.

Am Blondschopf sollen bereits vor seiner Verlängerung internationale Topklubs wie Real Madrid, der FC Chelsea und Borussia Dortmund Interesse gezeigt haben - und durch seine jüngsten Leistungen dürften die Begehrlichkeiten kaum geringer geworden sein.

Todt ist dennoch optimistisch, dass Arp noch einige Jahre für den Hamburger SV aufläuft: "Wenn Fiete weitere Einsätze bekommt, dann haben wir als HSV gute Argumente, den Vertrag zu verlängern. Aber es gibt natürlich keine Garantie."

Lob erhielt Arp indes von Vereins-Ikone Uwe Seeler: "Das war richtig schön, Fiete hat das gut gemacht", sagte Seeler am Sonntag.

Gleichzeitig mahnte der DFB-Ehrenspielführer weiter eine realistische Erwartungshaltung an das 17 Jahre alte Ausnahmetalent an: "Ich hoffe, dass sie ihn nicht verheizen und weiter richtig behutsam aufbauen." 

Seeler, der am Sonntag 81 Jahre alt wurde, freute sich über das vorgezogene Geschenk seines Herzensklubs in Form von drei Punkten. "Es feiert sich etwas entspannter, man braucht sich nicht so zu ärgern", sagte er. Der HSV, für den Arp am Samstag mit seinem zweiten Ligatreffer zum Endstand traf, hatte zuvor sieben der vergangenen acht Partien verloren und war in den Tabellenkeller abgerutscht.