Reinhard Rauball von der DFL
Reinhard Rauball von der DFL © Getty Images
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Erstmals spricht auch BVB-Präsident Rauball über die Krise bei den Dortmundern. Trainer Peter Bosz bekommt von ihm keine uneingeschränkte Rückendeckung.

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BVB-Präsident Reinhard Rauball hat sich zum ersten Mal öffentlich über die Krise bei den Schwarzgelben und den in der Kritik stehenden Trainer Peter Bosz geäußert. Dabei vermied Rauball ein klares Treuebekenntnis zum Coach von Borussia Dortmund, zeigte sich aber optimistisch, dass dem Niederländer die Trendwende noch gelingen kann.    

"Ich traue ihm definitiv zu, dass wir am Samstag mit ihm das Derby gewinnen. Und Stand jetzt, 48 Stunden vor der Partie, denke ich an nichts anderes als an das Derby", äußerte sich der BVB-Boss bei Reviersport.

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Für den Dortmunder Vereinschef  kommt die Kritik an Bosz nicht überraschend. "Es ist keine neue Erkenntnis, dass bei mangelndem Erfolg die Menschen fragen, woran es liegen kann. Dann ist ein Trainer immer derjenige, der als einer der ersten diskutiert wird", so Rauball. "Er hat nach dem Tottenham-Spiel selbst gesagt, dass das Derby ein ganz wichtiges Spiel auch für ihn persönlich ist."

Vollstes Vertrauen in Watzke und Zorc

Sein Vertrauen in Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und Sportdirketor Michael Zorc, die Bosz nach der Entlassung von Thomas Tuchel verpflichtet hatten, hat unterdessen nicht gelitten.

"Aki Watzke und Michael Zorc haben in den vergangenen zehn, zwölf Jahren überragende Arbeit geleistet. Wer nun beim ersten Gegenwind meint, er müsse diese beiden Persönlichkeiten infrage stellen, der tut mir leid. Beide genießen mein vollstes Vertrauen", sagte Rauball.

Auch in der Causa Tuchel lässt Rauball keine Zweifel an der Richtigkeit der Entscheidung aufkommen. "Die Entscheidung, sich von Thomas Tuchel zu trennen, ist von allen Gremien getragen worden, sogar einstimmig. Das einstimmige Votum ist ein Zeichen dafür, dass das keine willkürliche oder unvernünftige Entscheidung gewesen ist."