© Getty Images
Lesedauer: 2 Minuten

Kölns Trainer Stöger bekennt sich auch in der sportlichen Krise zum FC. Dabei lehnt der Österreicher eine sehr reizvolle Offerte aus seiner Heimat ab.

Anzeige

Trainer Peter Stöger hat in seiner Heimat den Job des Nationaltrainers abgelehnt und will stattdessen lieber mit dem 1. FC Köln im Abstiegskampf bestehen. Das sagte der Österreicher gegenüber der Bild.

Als der FC-Coach vor etwa drei Wochen dem neuen ÖFB-Sportdirektor Peter Schöttel zu seinem Job gratulierte, habe der ihn erstmals gefragt, ob er zur Verfügung stehe. "Ich habe gesagt: 'Nein, falscher Zeitpunkt. Es geht ganz einfach nicht.'" Stöger ist seit über 30 Jahren mit Schöttel befreundet.

Anzeige

Stöger: "Habe immer betont, dass ich bleibe"

Das ÖFB-Interesse an Stöger ebbte allerdings nicht ab, am Sonntag versuchte Schöttel nach Kölns 1:2-Niederlage im Rheinderby bei Bayer Leverkusen erneut sein Glück bei Kölns Trainer.

Stöger: "Sonntag haben sie mich noch mal angerufen und gefragt, ob die Situation so ist, wie sie ist – wahrscheinlich wegen unserer Niederlage. Da habe ich gesagt: 'Es bleibt dabei, alles Gute!' Ich habe immer betont, dass ich in Köln bleibe."  

Österreichs Fußballverband hatte am Montagabend in Wien Franco Foda als neuen Nationaltrainer der Alpenrepublik vorgestellt. Für Peter Stöger und den FC geht es am Donnerstag in der Europa League gegen BATE Borisov (ab 19 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) um alles oder nichts. Nur ein Sieg wahrt die Chance auf ein Weiterkommen.

Am Sonntag müssen die Kölner dann am 11. Spieltag der Bundesliga gegen die TSG Hoffenheim (ab 15 Uhr im LIVETICKER) darum kämpfen, den ersten Saisonsieg einzufahren.