Steht immer wieder zur Diskussion: Der Videobeweis ist ein Aufreger
Steht immer wieder zur Diskussion: Der Videobeweis ist ein Aufreger © Getty Images
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Der DFB hat die Regeln des Videobeweises geändert. In Zukunft sollen die Schiedsrichter noch mehr Unterstützung von den Videoassistenten bekommen.

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Der Deutsche Fußball-Bund hat Änderungen beim Videobeweis vorgenommen und die Regularien zum Einsatz des technischen Hilfsmittels aufgeweicht.

Der Kicker zitiert aus einem Schreiben des Verbandes an alle Bundesligisten. Demnach soll der Videoassistent in Zukunft selbst in solchen Szenen eingreifen, wenn keine eindeutige Fehlentscheidung des Schiedsrichters vorliegt. Bislang galt dieses Szenario als Voraussetzung für seinen Einsatz.

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Künftig wünschen sich die DFB-Verantwortlichen auch ein Einschreiten, wenn "die Einordnung der Schiedsrichterentscheidung in die Kategorie 'Klarer Fehler' nicht zweifelsfrei gewährleistet ist". 

Der Videobeweis wird seit seiner Einführung Anfang der Saison von vielen Seiten kritisch betrachtet. Zuletzt hatte der Platzverweis von Freiburgs Caglar Söyüncü gegen Stuttgart am Sonntag für Diskussionen gesorgt.