Florian Kohfeldt will bei Werder Bremen nicht nur Übergangslösung sein
Florian Kohfeldt will bei Werder Bremen nicht nur Übergangslösung sein © Getty Images
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Werders Interimscoach Florian Kohfeldt hat sich für das Spiel gegen Eintracht Frankfurt viel vorgenommen. Die Eintracht pocht auf die Statistiken.

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Werder Bremens Interimscoach Florian Kohfeldt hofft auf ein erfolgreiches Bundesliga-Debüt am Freitag bei Eintracht Frankfurt (ab 20.30 Uhr im LIVETICKER). "Es wäre ein guter Start, eine andere Leistung auf den Platz zu bringen und diese mit einem Sieg in Frankfurt zu krönen", sagte der 35-Jährige.

Für das große Ziel erster Saisonsieg hat Kohfeldt bereits Maßnahmen ergriffen. Die alten Mannschaftshierarchien wurden abgeschafft kein Spieler ist gesetzt. "Ich gehe ohne Voreindrücke an meine Aufgabe heran. Jeder Spieler hat die Chance, sich bei mir zu empfehlen", so Kohfeldt.

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Empfohlen hat sich für das Spiel in Frankfurt offenbar Philipp Bargfrede, der laut Werder Bremer als Innenverteidiger agieren soll. Überraschend muss dagegen Lamine Sane zunächst auf der Bank Platz nehmen. Auch Robert Bauer und Ishak Belfodil fehlen in Bremens Startelf.

Junuzovic nimmt Kollegen in die Pflicht

Kapitän Zlatko Junuzovic nahm seine Teamkollegen vor der Partie in die Pflicht: "Ich hoffe, dass jetzt jeder gecheckt hat, in welcher Lage wir uns befinden. Es gibt für uns Spieler keine Ausreden mehr. Unser Alibi ist weg." 

Aus Sicht der Bremer kann und muss es auch dringend besser werden. Die aktuellen Zahlen unter dem am Montag beurlaubten Alexander Nouri sind verheerend. 484 Minuten ohne Torerfolg und saisonübergreifend 13 sieglose Ligapartien. Derzeit ist Bremen Tabellen-Vorletzter.

Frankfurt will Lauf fortsetzen

Anders sieht es da bei Gegner Eintracht Frankfurt aus. Die Mannschaft von Trainer Niko Kovac ist seit vier Spielen ungeschlagen und kassierte in den vergangenen neun Freitagsspielen keine Niederlage.

Den momentan Lauf will die Eintracht auch gegen Bremen fortsetzen. Kovac betonte aber, dass es noch Luft nach oben gebe, vor allem weil die Ausbeute bei Heimspielen mit vier Punkten bisher eher mager ausfällt. 

Die Chancen auf einen Heimsieg stehen an diesem Wochenende allerdings gut. Gegen Werder ist die Eintracht seit sieben Partien zuhause ungeschlagen.

Die Eintracht kann wieder auf Makoto Hasebe setzen. Der japanische Nationalspieler hat seine Knieprobleme auskuriert und soll wieder die zentrale Position in der Dreier-Abwehrkette übernehmen. "Er ist voll belastbar und konnte in den vergangenen drei Trainingstagen alles mitmachen", sagte Eintracht-Coach Niko Kovac.

Die Aufstellungen:

Eintracht Frankfurt: 1 Hradecky - 13 Salcedo, 19 Abraham, 3 Falette - 27 Wolf, 20 Hasebe, 15 Willems - 17 Kevin-Prince Boateng, 21 Stendera - 9 Haller, 4 Rebic

Werder Bremen: 1 Pavlenka - 23 Gebre Selassie, 13 Veljkovic, 18 Moisander, 5 Augustinsson - 44 Bargfrede - 35 Maximilian Eggestein, 6 Delaney - 22 Bartels, 16 Junuzovic - 10 Kruse