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Aufsichtsratvorsitzender Clemens Tönnies rechnet damit, dass auch Schalke in der Zukunft viel Geld für Spieler bezahlen muss © Getty Images

Clemens Tönnies schließt Mega-Transfers auf Schalke nicht mehr aus. Zugleich kündigt der Vorstandsvorsitzende an, Leon Goretzka unbedingt halten zu wollen.

Der FC Schalke 04 will für seinen national und international umworbenen Mittelfeldstar Leon Goretzka an alle Grenzen gehen.

"Wir werden alles dafür tun, dass er auf Schalke bleibt. Da haben wir einiges zu bieten. Nicht nur, was das Finanzielle betrifft, werden wir uns nicht geschlagen geben", sagte der Aufsichtsratvorsitzende Clemens Tönnies der Sport Bild.

Der Confed-Cup-Gewinner Goretzka besitzt einen Vertrag bis 2018. Laut Tönnies habe er "das Format, in jedem Verein zu spielen. Er bekommt aber bei uns, dem fünftgrößten Klub der Welt, die Gelegenheit, einer der ganz großen Schalker zu werden."

Tönnies hofft, dass sich der 22-Jährige nicht nur vom Geld leiten lässt: "Ich glaube, dass Leon klug ist und das erkennt. Wenn einen Spieler immer nur das Geld treibt, dann bleibt er auf der Strecke."

Zugleich kündigte der Aufsichtsratvorsitzende an, dass es in Zukunft auch auf Schalke Transfers in Höhe von 50 Millionen Euro geben könne. "Wir müssen uns darauf einstellen, in Zukunft mal 40 oder 50 Millionen Euro für einen Spieler zu bezahlen. Darauf müssen wir uns wirtschaftlich vorbereiten", sagte der 61-Jährige.