Klaus Filbry ist seit 2010 Geschäftsführer von Werder Bremen
Klaus Filbry ist seit 2010 Geschäftsführer von Werder Bremen © Getty Images
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Geschäftsführer Klaus Filbry kann den Wechsel von Serge Gnabry nicht verstehen und unterstellt dem Nationalspieler mangelndes Durchsetzungsvermögen.

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Klaus Filbry hat deutliche Kritik am scheidenden Serge Gnabry geäußert.

"Er hat sich aus meiner Sicht vielleicht für den leichteren Weg entschieden. Ich finde das schade", meinte Werder Bremens Geschäftsführer zum Internetportal Werderstube. Er habe sich "etwas mehr Ausdauer erhofft, sich durchzusetzen."

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Gnabry hatte vor einigen Tagen bekanntgegeben, seine Ausstiegsklausel wahrzunehmen und Bremen im Sommer zu verlassen. Die Ablöse für den Offensivspieler beträgt knapp zehn Millionen Euro, sein neuer Verein steht noch nicht fest.

Gnabry verlor Stammplatz

Gnabry hatte nach einer starken Vorrunde am Saisonende seinen Stammplatz bei Werder verloren, kam nach einer Verletzungspause an den letzten fünf Spieltagen nur noch als Joker zum Einsatz. Das habe ihn "vielleicht zum Nachdenken gebracht", sagt Filbry. Insgesamt kam Gnabry auf elf Tore in 27 Bundesligaspielen.

Aus Filbrys Sicht hat Trainer Alexander Nouri mit seiner Entscheidung gegen Gnabry auch Recht behalten: "Die Entscheidungen, die der Trainer getroffen hat, waren sportlich absolut nachvollziehbar. Wir waren ja erfolgreich und haben gewonnen."

Filbry setzt auf Kruse-Verbleib

Anders als im Fall Gnabry setzt Filbry bei Max Kruse auf einen Verbleib. "Er hat ja auch gesagt, dass er bleiben will. Von daher ist das für uns aktuell kein Thema. Und ich glaube, für ihn auch nicht", sagte Filbry dem Weser-Kurier.

Kruse war ebenfalls erst 2016 zu Werder Bremen gekommen, für den Stürmer gibt es offenbar Interessenten aus der Premier League.