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Timo Werner erhält nach den Pfiffen gegen ihn im Quali-Spiel gegen San Marino Unterstützung von seinem Verein RB Leipzig. Dieses Verhalten sei eine Frechheit.

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Nationalstürmer Timo Werner erhält nach den Pfiffen deutscher Fans beim WM-Qualifikationsspiel gegen San Marino (7:0) in Nürnberg Rückendeckung von seinem Verein RB Leipzig.

"Solche Pfiffe sind traurig und eine Frechheit, aber leider kein neues Phänomen", sagte RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff der Bild. "Auch der Letzte sollte kapiert haben, dass das Bild, was von sogenannten Fans gezeichnet wird, verheerend ist."

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Werner (21) war bei seiner Einwechslung in Nürnberg am Samstagabend ausgebuht und ausgepfiffen worden. Immer noch hängt ihm eine Schwalbe aus dem Spiel gegen Schalke 04 im Dezember nach. "Timo hat sich für die Schwalbe entschuldigt, es war nicht die erste und seitdem auch nicht die letzte in der Bundesliga", sagte Mintzlaff.

Werner selbst sieht einen Zusammenhang mit der Abneigung vieler Fans gegen seinen Verein. "Monate-, jahrelang wurden Schwalben gemacht - und bei mir wird es so aufgebauscht, nur, weil ich bei RB spiele", betonte er.