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HSV-Sportchef Jens Todt ist skeptisch, was eine mögliche Verpflichtung von Kyriakos Papadopoulos anbelangt. Trotz des auferlegten Sparkurses gibt er sich optimistisch.

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HSV Sportchef Jens Todt hat die Hoffnungen auf einen Verbleib des Innenverteidiger Kyriakos Papadopoulos gedämpft.

"Wir sind in Gesprächen, aber es zeichnet sich ab, dass es nicht leicht wird, Papa in diesem Sommer zu verpflichten", sagte der 47-Jährige im kicker-Interview. Papadopoulos war in der abgelaufenen Saison von Bayer Leverkusen ausgeliehen.

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Zudem wirbt Todt nach turbulenten Spielzeiten und der Last-Minute-Rettung in der abgelaufenen Saison für Ruhe im Umfeld des Klubs. "Jede Form von Normalität tut dem HSV nach den zurückliegenden Jahren gut, sagte er. Im Abstiegskampf der vergangenen Saison seien die Klub-Verantwortlichen alle "zwischendurch an unsere Grenzen gestoßen und wollen eine solche Saison nicht mehr erleben".

HSV braucht realistische Ziele

Vor allem angesichts der geplanten Sparmaßnahmen sei vor allem ein guter Saisonauftakt wichtig. "Es klingt banal, aber ein stabiler, normaler Start kann schon viel bewirken", sagte Todt: "Wir benötigen keine Wunderdinge und auch keine vermeintlichen Wunderspieler, sondern einen ausgewogenen Kader und realistische Ziele.

"Der Verein wolle bei seinen Transfers auf eine "gute Mischung" setzen. Auf Spieler, "die in Hamburg nicht ihren letzten Vertrag unterschreiben, sondern vielleicht ihren zweiten oder dritten, die noch Entwicklungsschritte vor sich haben. Plus einige Spieler, die sofort Stützen sein können", sagte Todt 

Nach den Abgängen von René Adler, Johan Djourou, Matthias Ostrzolek und Ashton Götz gibt es noch keine feststehenden Zugänge bei den Hanseaten. Als Top-Kandidat für die Torwart-Position gilt weiterhin U21-Nationalkeeper Julian Pollersbeck (22) vom 1. FC Kaiserslautern. Zudem sollen drei Innenverteidiger kommen. HSV-Trainingsstart ist am 6. Juli.