Ralf Fährmann spielt seit 2011 für den FC Schalke 04
Ralf Fährmann spielt seit 2011 für den FC Schalke 04 © Getty Images
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Schalkes Neucoach Domenico Tedesco verspricht noch viel mehr Fannähe. Beim Training ist die Anhängerschaft fortan ausdrücklich erwünscht. Folgen andere Klubs?

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Man kennt das - nicht nur im europäischen Ausland, sondern auch hierzulande und besonders bei den Bundesliga-Schwergewichten FC Bayern und Borussia Dortmund: 

Der Trainingsplatz wird vor neugierigen Blicken geschützt durch mannshohe Stahlgitter und schwarze Planen, einfach mal beim Training des Lieblingsvereins vorbeischauen ist vielen Fußballfans kaum mehr vergönnt.

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Doch beim FC Schalke 04 sollen die Anhänger künftig ganz nah dran sein dürfen an ihren Lieblingen. Das verspricht zumindest Neucoach Domenico Tedesco.

Während der Jahreshauptversammlung der Königsblauen erklärte der 31-Jährige nun, dass es Training unter Ausschluss der Öffentlichkeit fortan so gut wie nicht mehr geben soll.

"Wir wollen uns nicht abschotten. Das sollen andere Vereine machen. Hier wird es vor einem Spiel maximal eine Trainingseinheit unter Ausschluss der Öffentlichkeit geben. Ihr sollt nicht nur beim Spiel dabei sein, sondern auch die Einheiten verfolgen können", sagte der Nachfolger des nach nur einem Jahr gefeuerten Markus Weinzierl vor rund 7500 Mitgliedern in der Schalker Arena.

An die Klubmitglieder gewandt ergänzte Tedesco, der die Gelsenkirchener nach der schlechtesten Saison seit 17 Jahren zurück in den Europapokal führen will: "Wir brauchen euch. Wir werden euch dafür brauchen, was wir vorhaben. Wir wollen das Bestmögliche für den FC Schalke 04. Schalke ist Fußball."

Spannende Frage, ob andere Klubs der Schalker Absichtserklärung in Sachen Fannähe nachfolgen werden...