Robert Lewandowski wechselte 2014 vom BVB zum FC Bayern
Robert Lewandowski wechselte 2014 vom BVB zum FC Bayern © Getty Images
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München - Robert Lewandowski veröffentlicht bei Twitter einen kurzen Satz, der Fragen aufwirft. Handelt es sich um seine Antwort auf ein Statement der Bayern?

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Robert Lewandowski hat mit einem Post bei Twitter Rätsel aufgegeben.

Am späten Donnerstagabend schrieb der Stürmer des FC Bayern auf Polnisch: "Manchmal muss man zwischen den Zeilen lesen".

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Kurz darauf wurde der kryptische Tweet auf Lewandowskis offiziellem Account aber wieder gelöscht. 

Reaktion auf Bayern-Statement?

Doch einige Twitter-User hatten bereits Screenshots angefertigt und verbreiteten den kurzen Beitrag weiter.

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Doch was wollte Lewandowski den Fans mit seinem Tweet sagen? Wo muss man manchmal zwischen den Zeilen lesen?

Bemerkenswert: Einen Tag vor Lewandowskis Post hatte der FC Bayern eine Stellungnahme zu seinem polnischen Torjäger abgegeben.

Bayern droht Interessenten für Lewandowski

"Robert Lewandowski hat einen Vertrag beim FC Bayern, den er vor Kurzem bis 2021 verlängert hat. Über einen Wechsel verschwendet der FC Bayern keinen Gedanken", teilten die Münchner Sky Sport News HD mit.

In der englischen Presse war zuvor berichtet worden, dass der FC Chelsea und Manchester United die Berater des polnischen Torjägers kontaktiert haben sollen.

Der FCB stellte hierzu klar: "Es gibt kein Gespräch mit anderen Vereinen und wird auch keines geben. Wenn andere Vereine mit Spielern verhandeln, die noch langfristige Verträge haben, riskieren sie eine Strafe der FIFA." Lewandowskis Berater habe versichert, dass keine Vertragsgespräche stattgefunden hätten.

Ob Lewandowskis gelöschter Tweet auf dieses Statement der Münchner anspielte? Darüber lässt sich natürlich nur spekulieren.

Der zeitliche Zusammenhang legt diese Schlussfolgerung allerdings nahe. Und würde zur derzeitigen Unzufriedenheit des Münchner Spitzenverdieners passen.

Später tauchte der Tweet mit dem gleichen Text wieder auf. Dazu der Hashtag #U21EURO. Ging es also nur um das Ausscheiden der polnischen U21 bei der Heim-EM? Wollte Lewandowski mit dem nachträglich hinzugefügten Hashtag Fehlinterpretationen in Richtung Bayern oder eines anstehenden Transfers verhindern?

"Nicht wirklich zufrieden"

Nicht zu bestreiten ist, dass Lewandowskis Berater Maik Barthel die Wechselspekulationen um Lewandowski zuvor selbst befeuert hatte.

Er berichtete, sein Schützling sei enttäuscht von Trainer Carlo Ancelotti und seinen Teamkollegen, weil diese ihn im Kampf um die Torjägerkanone zu wenig unterstützt hätten.

"Er war so was von enttäuscht, wie ich ihn noch nie erlebt habe", sagte Berater Barthel dem kicker.

Lewandowski hatte die Torjägerkanone am letzten Spieltag der Bundesliga an seinen Dortmunder Widersacher Pierre-Emerick Aubameyang verloren.

Noch vor seinem Berater hatte Lewandowski selbst seinen Unmut über den Verlauf des Saisonfinales kundgetan.

"Ich war nicht wirklich zufrieden damit, wie mein Team mir geholfen hat. Ich war verärgert, ich war enttäuscht über die Einstellung des Teams", hatte er der polnischen Boulevardzeitung Super Express gesagt.