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Robert Lewandowski ist nach der verlorenen Torjägerkanone enttäuscht von seinen Teamkollegen. Auch über das Real-Spiel spricht der Pole.

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Robert Lewandowski hat in ungewohnter Schärfe seine Teamkollegen beim FC Bayern kritisiert.

Der Stürmer verlor am letzten Spieltag wegen eines Tores die sichergeglaubte Torjägerkanone an Dortmunds Pierre-Emerick Aubameyang, der gegen Bremen einen Doppelpack erzielte, während Lewandowski gegen Freiburg leer ausging. Das schmerzte den Polen, wie Lewandowski jetzt in einem Interview mit der polnischen Zeitung Super Express gestand.

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"Ich war verärgert"

Auf die Frage, ob es weh tat die Kanone am letzten Spieltag zu verlieren, antwortete er: "Jetzt nicht mehr, aber im ersten Moment schon. Vielleicht, weil ich nicht wirklich zufrieden damit war, wie mein Team mir geholfen hat. Ich war verärgert, ich war enttäuscht über die Einstellung des Teams. Das war mein Gefühl nach dem Spiel."

Trotz nur eines Titels bewertet Lewandowski die Saison des Rekordmeister als eine "gute". Doch das Aus im Viertelfinale der Champions League nagt weiter am Polen: "Wir hätten im Halbfinale stehen können, aber wir sind aufgrund der Fehler der Schiedsrichter ausgeschieden. Obwohl ich im ersten Spiel gar nicht gespielt habe und im Rückspiel mit einer Verletzung, hätten wir Real schlagen können. Aber die Umstände haben es nicht zugelassen."

Die Gerüchte wonach er gemeinsam mit Thiago und Arturo Vidal auf das Schiedsrichtergespann um Viktor Kassai losgegangen sei, dementiert der Angreifer: "Es gab keine Beleidigungen. Viele Spieler haben gefragt, warum er so und nicht anders gepfiffen hat. Es war einfach unbegreiflich, seine Fehler haben sich gehäuft."