FBL-GER-BUNDESLIGA-DORTMUND-HOFFENHEIM
FBL-GER-BUNDESLIGA-DORTMUND-HOFFENHEIM © Getty Images
Lesedauer: 2 Minuten

Der Einsatz des Videobeweises beim FIFA Confederations Cup läuft noch nicht rund. Um das in der Bundesliga zu verhindern, ergreift die DFL Maßnahmen.

Anzeige

Der neu eingeführte Einsatz des Video-Schiedsrichters ist eines der meist diskutierten Themen beim FIFA Confederations Cup in Russland (alle Highlights im TV auf SPORT1). Noch klappt nicht alles einwandfrei, wie vor allem die Aufregung um das nicht anerkannte Tor Chiles beim 2:0 des Copa-America-Siegers gegen Kamerun gezeigt hat.

Damit es nicht auch in der Bundesliga, wo die Technik ab der kommenden Saison eingesetzt wird, zu derartigen Irritationen kommt, hat die DFL entsprechende Maßnahmen getroffen. So wurde der Videobeweis über ein Jahr lang getestet und das Personal umfassend geschult.

Anzeige

"Somit sind unsere Video-Assistenten sicherlich anwendungssicherer als jemand, der vor einem Turnier in ein paar Tagen Schnellkurs darauf vorbereitet worden ist", versicherte der zuständige Direktor der Liga, Ansgar Schwenken, in der Bild am Sonntag.

Video-Schiedsrichter erhält personelle Unterstützung

Bei jedem Bundesliga-Spiel soll der Video-Assistent durch zwei Operatoren unterstützt werden, um die schnelle Untersuchung der strittigen Szene bestmöglich zu gewährleisten.

"Zusätzlich werden die Video-Assistenten durch einen erfahrenen Supervisor unterstützt", ergänzte Schwenken.

Insgesamt sollen die Abläufe schneller umgesetzt werden als beim Confed Cup, wo die Zuschauer teilweise bis zu 20 Minuten warten mussten, bis die entscheidende Zeitlupe eingespielt wurde. Hierfür wird zudem ein hochmodernes Studio in Köln gebaut, von wo aus die Spiele überwacht werden.