© Imago
Lesedauer: 2 Minuten

Die TSG Hoffenheim bindet Cheftrainer Julian Nagelsmann langfristig an den Verein. Auch der Sportdirektor bleibt den Kraichgauern lange erhalten.

Anzeige

Julian Nagelsmann war im Gespräch bei Top-Klubs wie Borussia Dortmund und dem FC Bayern. Doch der Trainer setzte nun ein Zeichen und bleibt der TSG Hoffenheim treu.

Wie der Tabellenvierte der abgelaufenen Saison am Freitag mitteilte, verlängerte der 29-Jährige seinen Vertrag vorzeitig um zwei weitere Jahre bis 2021. Zudem bleibt Sportchef Alexander Rosen bis 2020 bei der TSG, die erstmals in der Vereinsgeschichte an der Qualifikation zur Champions League teilnimmt.

Anzeige
Wenn du hier klickst, siehst du Twitter-Inhalte und willigst ein, dass deine Daten zu den in der Datenschutzerklärung von Twitter dargestellten Zwecken verarbeitet werden. SPORT1 hat keinen Einfluss auf diese Datenverarbeitung. Du hast auch die Möglichkeit, alle Social Widgets zu aktivieren. Hinweise zum Widerruf findest du hier.
Alle Akzeptieren
Einmal Akzeptieren

Zeichen für die Konkurrenz

Trotz der Gerüchte um ein mögliches Engagement in München oder Dortmund sieht Nagelsmann seine Zukunft im Kraichgau.

"Diese personelle Weichenstellung ist ein Meilenstein auf unserem eingeschlagenen Weg, denn sie ist ein starkes Zeichen an den Klub, die Mannschaft sowie das Funktionsteam und ein Ausweis für Kontinuität und Stabilität", sagte Nagelsmann. Er verspüre "große Lust und Vorfreude auf die bevorstehenden Herausforderungen", sagte der 29-Jährige.

Geschäftsführer Peter Görlich erklärte: "Julian und Alex haben mit ihrer Kompetenz, Geduld, Weitsicht und Hartnäckigkeit maßgeblich zur großartigen sportlichen Entwicklung der TSG Hoffenheim beigetragen."

Und weiter: "Gemeinsam ist es ihnen gelungen, mit dem effizienten Einsatz begrenzter finanzieller Mittel eine Mannschaft zu formen, die mit erfrischendem und mutigem Offensivfußball nicht nur national zu begeistern wusste, sondern nun auch für die TSG Hoffenheim zum ersten Mal das Tor nach Europa aufgestoßen hat. Der jüngste Erfolg trägt klar die Handschrift der beiden."

Vom Abstiegskampf in die Königsklasse

Als jüngster Cheftrainer in der Bundesliga hatte Nagelsmann die TSG am 11. Februar 2016 in höchster Abstiegsnot von Huub Stevens übernommen und mit den Kraichgauern nach einem Kraftakt die Klasse gehalten.

In der abgelaufenen Saison führte Nagelsmann Hoffenheim erstmals in den Europapokal. Rosen ist in Hoffenheim seit 2010 in unterschiedlichen Funktionen tätig, seit 2013 trägt er die Verantwortung für den Profifußball.

Ob die Verträge der beiden Ausstiegsklauseln enthalten, teilte die TSG nicht mit.

Nicht einmal 1899-Mäzen Dietmar Hopp ging zuletzt davon aus, Nagelsmann über das Ende seines ursprünglichen Vertrages im Sommer 2019 halten zu können.

Er sei sicher, dass der Jung-Coach "in einigen Jahren einer der gefragtesten Trainer der Welt sein wird. Auf einer Stufe, auf der heute Pep Guardiola, Jürgen Klopp oder Jose Mourinho stehen", sagte Hopp im April der Welt am Sonntag.

Nagelsmann selbst hatte im März im SPORT1-Interview lediglich erklärt, dass er seinen Vertrag in Hoffenheim erfüllen wolle.