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Auch wenn der FC Bayern viel Geld für Neuzugänge ausgegeben hat, warten die Fans weiter auf eine "Granate". Thomas Müller gibt seine Einschätzung zu den Deals.

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Beim FC Bayern war vor dem Sommer-Transferfenster immer wieder der Begriff "Granate" zu hören. Nach den frühzeitig kommunizierten Deals von Niklas Süle und Sebastian Rudy (beide TSG Hoffenheim) folgte mit Corentin Tolisso (Olympique Lyon) der Rekordtransfer.

Eine richtige Granate war jedoch noch nicht dabei, doch Thomas Müller zeigt sich zufrieden.

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"Es gibt viele Mannschaften, die eine Ansammlung an Weltklasse-Spielern zu Verfügung haben, es aber nicht schaffen, als Einheit auf dem Platz zu stehen", mahnt Müller in der Bild: "Es geht im Fußball darum, ein Weltklasse-Team auf den Platz zu stellen. Dann gewinnt man Titel."

Neuzugänge sollen Chance bekommen

Nach Müllers Einschätzung habe der Rekordmeister "sehr gute Jungs geholt, die großes Potential mitbringen".

Besonders beeindruckt zeigte sich der Weltmeister von der "Abgeklärtheit und enormen Ballsicherheit" eines Sebastian Rudy beim FIFA Confederations Cup gegen Chile: "Den braucht man für Spiele, in denen es um mehr geht."

Müller fordert deshalb, "diesen Jungs die Möglichkeit (zu) geben, sich zu zeigen".

Von Rekordeinkauf Corentin Tolisso habe der 27-Jährige zwar gehört. "Aber ich habe ihn noch nicht Fußball spielen sehen."

Müller braucht kein Gespräch mit Ancelotti

In die neue Spielzeit geht Müller derweil entspannt. Nachdem er unter Carlo Ancelotti zuletzt vornehmlich auf der Bank saß, sieht Müller keinen großen Redebedarf mit dem Trainer.

"Es ist wichtig zu kommunizieren, und das wird sicherlich auch stattfinden. Aber wir brauchen kein Gespräch, damit wir danach wissen, ob es rechts oder links geht oder ob man im März auf der Bank sitzt", so der Nationalspieler.