Borussia Moenchengladbach v Borussia Dortmund - Bundesliga
Borussia Moenchengladbach v Borussia Dortmund - Bundesliga © Getty Images
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Mo Dahoud wechselt von Borussia Mönchengladbach zu Borussia Dortmund. Dass Thomas Tuchel dort nicht mehr Trainer ist, spielt für ihn keine Rolle.

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Mo Dahoud ist trotz der Entlassung von Thomas Tuchel, der sich intensiv um ihn bemühte, überzeugt von seinem Wechsel zu Borussia Dortmund.

"Beim BVB hat alles gepasst, das Gesamtpaket ist super", erklärte der von Borussia Mönchengladbach gekommene Dahoud der Fussball Bild, "bei den Gesprächen mit Dortmund war mir wichtig, dass nicht nur der Trainer mich wollte, sondern auch die Vereinsbosse."

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Außerdem zeigte er Verständnis dafür, dass die Gladbacher Fans ihn nach Bekanntgabe seines Wechsels zum BVB mit Pfiffen bedachten.

"Ich habe absolutes Verständnis für die Fans. Seit der Jugend war ich bei der Borussia, sie identifizieren sich mit mir. Und dann wechsele ich zum Ligarivalen nach Dortmund", meinte Dahoud im EM-Trainingslager der deutschen U21-Nationalmannschaft in Grassau.

Auslands-Wechsel war keine Option

Das Mittelfeldtalent sah in den Unmutsbekundungen gar eine ganz andere Intention: "Vielleicht waren die Pfiffe auch eine Art Liebesbeweis. Ich werde auf jeden Fall immer positiv an die Gladbacher Fans zurückdenken."

Ein Wechsel ins Ausland kam für Dahoud nicht in Frage. Es habe "mehrere" Offerten gegeben, aber "ich wollte in Deutschland bleiben. Hier ist meine Heimat", sagte der 21-Jährige.

Für den Deutsch-Syrer, der im Alter von neun Monaten mit seinen Eltern nach Deutschland gekommen war, spiele vor allem der Frieden im Land eine wichtige Rolle. "Es herrscht größtmögliche Sicherheit. Was will man denn bitte mehr? Wir leben in einem tollen Land", sagte Dahoud.