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Nach der Entlassung von Thomas Tuchel bei Borussia Dortmund meldet sich nun Mikel Merino zu Wort. Der kaum beachtete Spanier rechnet mit dem ehemaligen Trainer ab.

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Nach seiner ersten Saison im Trikot von Borussia Dortmund hat Mikel Merino ein Fazit gezogen - und dabei vor allem über seinen ehemaligen Trainer Thomas Tuchel keine guten Worte verloren.

"Ehrlich gesagt weiß ich bis heute nicht genau, was er von mir wollte und erwartet hat. Wir haben auch nicht oft darüber gesprochen. Das ist irgendwie ein seltsames Thema", wird der junge Spanier, der mit der Nationalmannschaft bei der UEFA U-21-EM 2017 (täglich LIVE auf SPORT1) weilt, in der baskischen Zeitung Noticias de Gipuzkoa zitiert.

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Die Unklarheit über seine Rolle in der Mannschaft war nicht förderlich für den Mittelfeldakteur, für den der Trainerwechsel eine neue Chance darstellt. "Es war ein schwieriges Jahr, ich habe weniger gespielt als erwartet", so Merino, der in Bundesliga und DFB-Pokal insgesamt nur neun Mal zum Einsatz kam.

Mit dem Amtsantritt von Peter Bosz werden die Karten neu gemischt und Merino erhofft sich wie andere Spieler auch eine bessere Perspektive auf Einsatzzeiten in der ersten Elf.

"Man weiß nie, was passieren wird. Welche Pläne sie mit dir haben und was der neue Trainer denkt. Grundsätzlich sehe ich meine Zukunft mit Borussia Dortmund verbunden, aber es gibt immer Unwägbarkeiten", so Merino.

Namhafte Neuverpflichtungen wie Mo Dahoud machen es dem 20-Jährigen allerdings nicht leichter, auf seiner Position im Mittelfeld viele Einsatzzeiten zu ergattern. Kein Wunder also, dass Merino sich nicht endgültig zur Borussia bekennt.