Mesut Özil ging nach dem Sieg von Roger Federer aus sich heraus
Mesut Özil ging nach dem Sieg von Roger Federer aus sich heraus © Getty Images
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Mesut Özil liegt sein Ex-Klub noch immer sehr am Herzen. Der Nationalspieler sieht Schalke 04 als Deutschlands dritte Kraft. Eine Rückkehr schließt er nicht aus.

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Weltmeister Mesut Özil schwärmt noch immer von seinem Ex-Klub Schalke 04 und sieht die Königsblauen deutlich hinter ihren Möglichkeiten.

"Schalke ist mein absoluter Lieblingsklub, ich bin immer noch ein großer Fan. Schließlich bin ich auf Schalke aufgewachsen", sagte der 28-Jährige vom FA-Cup-Sieger FC Arsenal im Interview mit der Funke-Mediengruppe.

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"Vom Potenzial her ist Schalke nach Bayern München und Borussia Dortmund für mich in Deutschland die Nummer drei. Sie gehören nach oben", sagte Özil weiter: "Der Klub ist einfach geil. Sie haben wunderbare Fans und ein tolles Stadion. Deshalb ist es schade, dass sie im Mittelmaß stecken. Dieser fantastische Klub hätte mehr verdient." In der abgelaufenen Saison hatten die Königsblauen als Tabellenzehnter erstmals seit sieben Jahren den Europapokal verpasst.

Spätere Rückkehr möglich

Eine Rückkehr zu den Gelsenkirchenern, die er 2008 als 19-Jähriger für fünf Millionen Euro Ablöse verließ, schloss Özil nicht aus.

"Im Moment mache ich mir darüber keinerlei Gedanken. Aber im Fußball kann man nichts ausschließen", sagte er: "Meine Familie würde sich natürlich sehr über eine Rückkehr freuen." Seine Mutter und seine Geschwister wohnen in Gelsenkirchen. 

Özil war 2010 für 18 Millionen Euro von Werder Bremen zu Real Madrid gewechselt. Drei Jahre später verpflichtete ihn Arsenal für 47 Millionen Euro. Bei den Londonern hat er noch einen Vertrag bis 2018.