Karl-Heinz Rummenigge kann sich einen Deal wie den von Neymar nicht beim FC Bayern vorstellen
Karl-Heinz Rummenigge kann sich einen Deal wie den von Neymar nicht beim FC Bayern vorstellen © Getty Images
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Der FC Bayern München äußert sich zu seinem Katar-Vertrag. Der Rekordmeister hält seit Jahren im politisch unter Druck stehenden Golfstaat sein Winter-Trainingslager ab.

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Die diplomatische Krise in der Golfregion nach dem Vorwurf der Terrorunterstützung gegen den künftigen WM-Gastgeber Katar ist auch sportpolitisch von höchster Brisanz.

Meister Bayern München, der in Katar seit Jahren sein Winter-Trainingslager aufschlägt und 2016 einen Sponsorenvertrag mit dem Doha Airport schloss, hielt sich auf Anfrage der Sport-Bild mit einer Bewertung zurück.

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"Diese Beurteilungen sind Sache der Bundesregierung. Der FC Bayern München steht im Kontakt mit Vertretern der Bundesregierung", teilte der Rekordmeister mit und führte unter Berufung auf den damaligen Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier an, dass zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses "aus außenpolitischer Sicht nichts einzuwenden" gewesen sei.

Das Königreich Saudi-Arabien und die drei anderen Staaten haben am Wochenende in einer konzertierten Aktion die diplomatischen Beziehungen und die Verkehrsverbindungen zu Katar, Ausrichter der Fußball-WM 2022, gestoppt. Die vier Länder werfen dem Emirat vor, den islamistischen Terror zu unterstützen.