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Eine Woche nach der Trennung von Thomas Tuchel präsentierte Borussia Dortmund in Peter Bosz seinen neuen Cheftrainer.

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Dortmunds Pressesaal war gut gefüllt, als Hans-Joachim Watzke und Michael Zorc am Dienstagnachmittag erklärten, warum sie ab sofort Peter Bosz als neuem Cheftrainer vertrauen. 

Der Niederländer machte bei seinem ersten öffentlichen Auftritt eine gute Figur, Watzke und Zorc erläuterten den Prozess der Entscheidungsfindung - und sprachen auch über Ajax Amsterdam und ein wenig über Ex-Coach Thomas Tuchel.

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Die gesamte Pressekonferenz zum Nachlesen.

+++ Das war's +++

Nach rund 20 Minuten ist der erste Auftritt des neuen BVB-Trainers auch schon wieder beendet.

+++ Bosz über seine Ziele +++

"Wir wollen erfolgreich sein und den Fans guten Fußball zeigen. Die konkreten Ziele werden folgen."

+++ Bosz über mögliche Verstärkungen +++

"Jetzt ist nicht der Zeitpunkt, um über Spieler zu sprechen. Und ich habe auch nicht vor, Kasper Dolberg nach Dortmund mitzubringen."

+++ Zorc über Dortmunds Rolle in Europa +++

"Wir haben beide Spiele gegen den Titelverteidiger und neuen Titelträger nicht verloren und sind im Ranking auf Platz sieben. Wir haben eine gute Visitenkarte hinterlassen."

+++ Watzke über die Vertragslaufzeit +++

"Am Ende des Tages ist es egal, ob es zwei, drei oder vier Jahre sind. Wir waren da schnell einig mit Peter. Das war von allen Themen dieser Welt, die wir diskutiert haben, das kleinste.

+++ Bosz über den Kader +++

"Ich kenne die Mannschaft. Aber erst wenn man mit einem Team arbeitet, lernt man auch die Spieler kennen."

+++ Bosz über seinen Trainerstab +++

"Bis jetzt bringe ich nur Hendrie Krüzen als Co-Trainer mit."

+++ Watzke über Ajax +++

"Alle drei Parteien waren der Meinung, dass es eine große Chance für Peter ist."

+++ Watzke über die Chemie mit dem alten und neuen Trainer +++

"Das Thema Tuchel ist abgeschlossen, da werden sie von mir auch nichts mehr hören. Wir hatten bei Peter Bosz relativ zügig das Gefühl, dass das sehr gut passen kann. Man kann nie 100prozentig sicher sein, aber wir sind sehr zuversichtlich."

+++ Bosz über die Bundesliga +++

"Schon als Junge habe ich die Bundesliga verfolgt. Wir haben samstags um sechs Uhr immer die Sportschau geschaut. Ich hatte das Glück, mit 34 Jahren noch Bundesliga zu spielen. Das war eine sehr spezielle Erfahrung. Meine Meinung ist, dass die Bundesliga eine der besten Ligen in Europa ist. Es freut mich, dass ich dort bald trainieren kann."

+++ Bosz über den Abgang bei Ajax +++

"Ich hatte eine tolle Zeit bei Ajax. Ich habe gelesen, was alles in Holland geschrieben wurde. Aber jetzt will ich nach vorne schauen, ab jetzt zählt für mich nur Dortmund. Ich lasse Ajax auch nicht im Stich. Ajax war nur ein Jahr, aber jetzt kommt ein großer Verein. Und das freut mich."

+++ Bosz über die Kontaktaufnahme +++

"Mein Berater hat mich als erster informiert. Dann haben wir über drei Stunden zusammen mit den Verantwortlichen gesprochen. Es war ein sehr respektvoll geführtes Gespräch, das war auch sehr wichtig für mich. Am Ende ging alles sehr schnell."

+++ Zorc über die Entscheidung für Bosz +++

"In allererster Linie sind wir überzeugt, dass die Art und Weise, wie er seine Mannschaft Fußball spielen lässt, nicht komplett unähnlich zu der ist, wie wir und unsere Fans es sehen möchten. Einen frischen Offensivfußball, attraktiv, attackierend mit einer ausgeprägten Struktur im eigenen Ballbesitz und sehr starkes Gegenpressing. Das in eine gute Balance gebracht macht seine Spielphilosophie aus. Darüber hinaus hat er nachgewiesen, dass er sehr gerne mit jungen Spielern arbeitet."

+++ Watzke spricht +++

"Peter Bosz hat auch seinen Co-Trainer mitgebracht, wir begrüßen beide sehr herzlich. Wir haben in den letzten Tagen sehr viele Gespräche geführt. Von dem Moment an, wo wir in die Gespräche mit Peter begonnen hatten, hatten wir das Gefühl, dass da etwas zusammenwachsen könnte. Unser Dank gilt auch Ajax. Wir freuen uns sehr auf die vor uns liegenden Jahre."

+++ Los geht's +++

Peter Bosz betritt zusammen mit Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke, Sportdirektor Michael Zorc und Pressesprecher Sascha Fligge das Podium.