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München - PSG-Coach Unai Emery steht nicht auf Aubameyang. Das wissen auch die Big Player in England - und sie könnten finanziell mit China und Mailand mithalten.

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Pierre-Emerick Aubameyang hat vor allem eines: Abstand gewonnen.

9000 Kilometer fern der fußballerischen Heimat wird sich der Offensivstar von Borussia Dortmund im Urlaub in Malibu Gedanken über seine Zukunft machen.

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Per Charterflug ging es mit der gesamten Familie am Wochenende Richtung kalifornischer Sonne. Ausgangspunkt war Paris.

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PGS: Neuer Sportchef ändert die Lage

Dort hatte sich der Gabuner beim Friseur seines Vertrauens noch schnell einen neuen Haarschnitt verpasst. Mit dem Kommentar "unterschreibt er oder nicht" hatte Barber G daraufhin die fortwährenden Spekulationen um einen Wechsel zu Paris Saint-Germain weiter angeheizt.

Ein möglicher Transfer hat sich nun zerschlagen. Laut Bild hat PSG-Trainer Unai Emery dem Torschüztenkönig der abgelaufenen Bundesligasaison offiziell abgesagt. Der Coach suche lieber einen klassischen Mittelstürmer, heißt es.

© Instagram/@barber_g_france

Auch die kolportierten 70 Millionen Euro Ablöse und 14 Millionen Jahresgehalt waren wohl ein Grund, Abstand von einem Transfer zu nehmen - selbst für einen Scheich-Klub sind das wahrlich keine Peanuts. Vor allem wenn man bedenkt, dass ein gewisser Edinson Cavani ja auch noch in Paris unter Vertrag steht.

Tianjin Quanjian und AC Milan als Option?

Aber wer ist überhaupt bereit, so viel Geld für den Torschützenkönig der abgelaufenen Bundesligasaison in die Hand zu nehmen?

Tianjin Quanjian aus China gilt jedenfalls weiterhin als stark interessiert, hat aber nun angeblich zunächst einen neuen Anlauf bei Kölns Anthony Modeste unternommen.

Auch der AC Mailand machte sich lange Zeit Hoffnungen auf eine Rückkehr Aubameyangs. Die Italiener gingen in diesem Sommer schon in großem Stil auf Shoppingtour, investierten 82 Millionen Euro für neues Personal. Erst am Montag kam Stürmer Andre Silva für 38 Millionen Euro vom FC Porto.

Offizielle Angebote an den BVB gibt es aber weiterhin nicht. Da Aubameyang in Dortmund noch bis 2020 unter Vertrag steht, müsste ein Interessant den Regularien nach erstmal beim Verein vorstellig werden, bevor er mit dem Stürmer verhandeln darf.

England wird hellhörig

Was das Niveau der Ligen angeht, wäre weder die Chinese Super League und wohl auch nicht die Serie A für Aubameyang eine Weiterentwicklung.

Dann kann er auch einfach in Dortmund bleiben. "Wir wissen, dass Auba sich ernsthaft mit seiner Zukunft beschäftigt. Er wird 28 und stellt sich die Frage, ob er noch mal etwas Neues machen will", sagte BVB-Manager Michael Zorc zuletzt der Bild

Und so wurde die neue Entwicklung rund um PSG und Aubameyang schließlich auch in England registriert.

Arsenal, Manchester United und Liverpool hatten sich frühzeitig aus dem Poker um Aubameyang verabschiedet - im festen Glauben, der Weg des Stürmers führe ohnehin nach Paris. Nun aber spekuliert die Sun bereits, dass Englands Big Player plötzlich wieder hellhörig geworden sind.

Ausgang? Offen!

Allen voran Jose Mourinho, der bei ManUnited einen Nachfolger für Zlatan Ibrahimovic sucht – und dabei am liebsten einen weiteren schnellen und beweglichen Stürmer zur Komplettierung seiner Offensive hätte. Weitere Gerüchte von der Insel werden sicher folgen.

Während Aubameyang derweil seinen Urlaub in Kalifornien genießt und wartet, was die Zukunft bringt.