Eintracht Frankfurt v Hannover 96 - Bundesliga
Eintracht Frankfurt v Hannover 96 - Bundesliga © Getty Images
Lesedauer: 3 Minuten

Frankfurt am Main - Der Geist vom Wunder 1999 schwebt nach dem Sieg gegen Mainz 05 über Eintracht Frankfurt. Änis Ben-Hatira sorgt im hart umkämpften Derby für die Wende.

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Nachdem der Kraftakt gegen den FSV Mainz 05 vom Erfolg gekrönt war, träumte Eintracht Frankfurt vom Wunder von 1999.

Damals hatten die Adler mit vier Siegen in den letzen vier Saisonspielen den Abstieg abgewendet, was als Vorbild für den Endspurt in dieser Spielzeit dienen soll.

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Das 2:1 (1:1) im Rhein-Main-Derby gegen den FSV Mainz 05 soll der erste Schritt im Rettungsplan der Eintracht gewesen sein, die gemeinsam mit ihren Fans erstmals nach langer Zeit wieder nach dem Abpfiff feiern konnte. (Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Ben-Hatira erzwingt Wende

Entscheidender Mann war dabei Änis Ben-Hatira, der beide Frankfurter Treffer vorbereitete. Der Winter-Neuzugang avanciert immer mehr zum Hoffnungsträger im Abstiegskampf. An allen drei Treffern unter Trainer Niko Kovac war er beteiligt.

Nach drei Niederlagen ohne eigenen Treffer war bei den Hessen im Abstiegskampf der Knoten mit einem gewaltigen Knall geplatzt.

Marco Russ (28.) und ein Eigentor des Mainzers Stefan Bell (84.) bescherten Frankfurt den erst zweiten Sieg im sechsten Spiel unter Kovac.

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"Endlich haben wird auch mal das Glück zur Seite gehabt. Wir haben hochverdient gewonnen", meinte der Kroate bei Sky. (Tabellenrechner der Bundesliga)

"Anlass für Optimismus"

Die Highlights der Partien gibt es am Sonntag um 22.15 Uhr in Bundesliga - Der Spieltag im TV auf SPORT1

Während der Abstand der Frankfurter zum Relegationsrang 16 damit nur noch einen Zähler beträgt, erhielten die Europacup-Ambitionen der Mainzer mit der zweiten Niederlage nacheinander den nächsten Dämpfer. Für den FSV traf Daniel Brosinski mit einem sehenswerten Freistoß in den Winkel (18.). (Die Tabelle der Bundesliga)

"Das war ein wichtiger Sieg, aber wir stehen immer noch mit dem Rücken zur Wand. Wir sind für heute erleichtert, haben aber noch drei Spiele, in denen wir unbedingt punkten müssen. Das Spiel gibt aber Anlass zu Optimismus", sagte Frankfurts Vorstandschef Heribert Bruchhagen.

Bell wird zum Pechvogel

Über weite Strecken des Spiels waren es die Hausherren, die zumindest ansatzweise Kombinationen und geglückte Aktionen zeigten. Insbesondere Ben-Hatira auf der linken Außenbahn agierte couragiert und besaß bereits in der 58. Minute die gute Möglichkeit zur Führung. (Das Spiel im TICKER zum Nachlesen)

Frankfurt und Mainz im Datenvergleich
Frankfurt und Mainz im Datenvergleich © SPORT1

Mainz beschränkte sich in der besten Phase der Frankfurter etwa durch Jhon Cordoba (65.) auf gelegentliche Entlastungsangriffe. Dafür wurden die Torchancen der SGE von Minute zu Minute hochkarätiger. (Die Statistik zum Spiel)

Aus kurzer Distanz zwang Seferovic (67.) mit seinem Kopfball Karius zu einer Glanztat. Gegen Ben-Hatira war der Mainzer Keeper dann kurz vor Schluss machtlos. Bell fälschte dessen Flankenversuch unglücklich ab.