VfB Stuttgart v FC Bayern Muenchen - Bundesliga
VfB Stuttgart v FC Bayern Muenchen - Bundesliga © Getty Images
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Stuttgart - Der FC Bayern gewinnt auch in Stuttgart, muss aber noch um den Sieg zittern - bis Douglas Costa alles klar macht. Daniel Didavi trifft spektakulär für die Schwaben.

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Die Fußball-Minimalisten des FC Bayern München sind der historischen vierten Meisterschaft in Serie mit dem nächsten Zittersieg einen weiteren Schritt nähergekommen.

Die Mannschaft von Trainer Pep Guardiola bezwang den äußerst unbequemen VfB Stuttgart nach glanzloser Vorstellung 3:1 (1:0). Die Generalprobe für das Viertelfinal-Rückspiel der Champions League am Mittwoch bei Benfica Lissabon glückte dabei nur mit Ach und Krach.

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(Die Highlights der Partien gibt es am Sonntag um 9.15 Uhr in Bundesliga Pur im TV auf SPORT1)

Georg Niedermeier (31.) brachte die Bayern per Eigentor in Führung, als er Torwart Przemyslaw Tyton bei einer Rettungsaktion durch die Beine schoss. Es war bereits das sechste VfB-Eigentor in dieser Saison - Bundesliga-Rekord. 

David Alaba (52.) erhöhte auf 0:2, ehe Daniel Didavi (63.) den VfB noch einmal heranbrachte. Douglas Costa (89.) stellte den Endstand her. Thiago hatte mit einem Lattenschuss Pech (86.). (Spielplan der Bundesliga)

Bayern wackelt gewaltig

Vor 60.000 Zuschauern in der ausverkauften Mercedes-Benz-Arena wackelten die Bayern vor allem in der ersten halben Stunde gewaltig. Und das, obwohl der VfB mit dem letzten Aufgebot antrat: Neben den Langzeitverletzten musste kurzfristig ein erkranktes Trio um Kapitän Christian Gentner passen. Stuttgarts Fünferkette machte es dem FCB dennoch schwer.

Guardiola ließ rotieren, nahm unter anderem Spielführer Philipp Lahm und Thomas Müller raus, und setzte hinten auf eine Dreierreihe. Vorne durfte Mario Götze erneut von Beginn an ran. Der WM-Held war stets bemüht, wirkte bei seinen Aktionen aber häufig unglücklich. Er gewann lediglich einen seiner 17 Zweikämpfe. (Statistiken zum Spiel)

© SPORT1

Alonso mahnt Vidal

Einen schwarzen Tag erwischte der zuletzt überragende Arturo Vidal. Wegen mehrerer unnötiger Fouls wies ihn Nebenmann Xabi Alonso prompt hin, mit mehr Köpfchen zu spielen.

Guardiola nahm den "Krieger" schließlich runter (27.), um einen Platzverweis zu verhindern. Vidal reagierte beleidigt, machte einen großen Bogen um den Coach und setzte sich neben die Bayern-Bank, wo er bis zum Pausenpfiff verharrte. (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

"So gefährlich er oftmals aussieht: Er ist ein ganz Lieber", sagte Sport-Vorstand Matthias Sammer bei Sky. Franck Ribery ergänzte: "Das kann passieren. Er ist ein sehr wichtiger Spieler für uns und ein großer Charakter. Wir brauchen ihn."

Die Halbzeit-Führung der Münchner war sehr glücklich. Guardiolas Ansatz, mit langen Bällen hinter die Stuttgarter Abwehr zu kommen, verfing nicht.

Didavi trifft im Sitzen

Manuel Neuers Glanztat gegen den halbherzigen Abschluss von Daniel Didavi verhinderte das 1:0 (11.). Die Bayern brachten sich mit unnötigen Lässigkeiten immer wieder selbst in Bedrängnis, doch Didavi scheiterte auch per Kopf (38.).

Auch nach der Pause näherten sich die Bayern nur phasenweise ihrer Normalform. Vor dem 1:2 legte Stürmer Robert Lewandowski Torschütze Didavi den Ball unfreiwillig auf, der sogar im Sitzen traf. Auch Neuer sah nicht gut aus.

In der Schlussphase mussten die Münchner erneut zittern, bis Costa den Sieg sicherstellte.