Torhüter Ron-Thorben Hoffmann vom FC Bayern München II gab bei der Niederlage gegen Hansa Rostock eine unglückliche Figur ab
Torhüter Ron-Thorben Hoffmann vom FC Bayern München II gab bei der Niederlage gegen Hansa Rostock eine unglückliche Figur ab © Imago
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München - Hansa Rostock erobert in der 3. Fußball-Liga die Tabellenspitze, gewinnt beim FC Bayern II. Dabei hilft unfreiwillig auch ein Patzer von FCB-Keeper Hoffmann.

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Jubel bei den Ostsee-Städtern - lange Gesichter dagegen bei der Münchner Rekordmeister-Reserve: (NEWS: Alles zur 3. Liga)

Ex-Bundesligist Hansa Rostock hat die Tabellenspitze der 3. Fußball-Liga erobert. Die Ostdeutschen behaupteten sich bei der zweiten Mannschaft des FC Bayern mit 1:0 (1:0) durch und verdrängten damit Dynamo Dresden, das wegen mehrerer Coronafälle in Quarantäne geschickt wurde. 

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Die Bayern um Trainer-Duo Danny Schwarz/Martin Demichelis dagegen bleiben als Tabellen-16. bedrohlich nah an den Abstiegsrängen. 

John Verhoek nutzte unmittelbar vor der Pause einen Fehler von Ron-Thorben Hoffmann (45.). Der Bayern-Keeper war beim Versuch, einen langen Ball von Simon Rhein zu klären, aus seinem Tor geeilt. Doch dabei verlor Hoffmann den Ball an Verhoek, der aus 25 Metern nur noch ins leere Tor schlenzen musste.

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3. Liga: Hansa Rostock besiegt FC Bayern II

Sarpreet Singh traf für die Reserve des Weltpokalsiegers die Querlatte (49.), Zählbares sprang aber nicht mehr dabei heraus. (Service: TABELLE der 3. Liga)

In der Schlussphase sah Hansa-Verteidiger Lukas Scherff zwar noch die Gelb-Rote Karte (90.). Doch in Gefahr geriet der Dreier nicht mehr.

Jan Löhmannsröben zeigte sich nach Abpfiff trotzdem erleichtert bei MagentaSport: "Ich bin froh, dass ich noch reden kann. Das war ein sehr intensives Spiel. Ich glaube, ich habe heute dreimal den Tod auf dem Platz gesehen, weil wir so viel gerannt sind."

Mit Blick auf die Tabellenführung fügte Hansas Kult-Kicker an: "Für die Psyche ist es wichtig, Druck auf die anderen auszuüben. Ja, leck mich Arsch, wenn wir das Ding jetzt nicht ziehen, sind wir selber doof. Aber wir müssen genauso weiterarbeiten."

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)