Peter Grosser (r.) war Kapitän in den ruhmreichen 1860-Zeiten
Peter Grosser (r.) war Kapitän in den ruhmreichen 1860-Zeiten © Imago
Lesedauer: 2 Minuten

Drittligist 1860 München trauert um Peter Grosser. Der Meisterkapitän verstarb im Alter von 82 Jahren.

Anzeige

Drittligist 1860 München trauert um seinen Meisterkapitän Peter Grosser. Der 82-Jährige wurde einem Bericht der Abendzeitung zufolge am Dienstag tot in seiner Münchner Wohnung aufgefunden.

"Er hatte die Ära von 1860 mitgeprägt. Als Fußballer hat Peter Grosser nicht nur Titel mit dem TSV 1860 München gewonnen, sondern als Mensch tiefe Spuren hinterlassen", schrieben die Löwen.

Anzeige

Die Legende Grosser hatte die Sechziger 1966 als Kapitän zur deutschen Meisterschaft geführt.

"Das ist für mich ein großer Schock. Peter ist ein großer Teil von 1860. Er war unser Kapitän in der größten Zeit der Löwen", wird der frühere Torwart Petar "Radi" Radenkovic bei dieblaue24.com zitiert: "Das ist für mich ganz schwer zu verkraften. Er war nicht nur ein Mitspieler, sondern auch ein großer Freund."

Meistgelesene Artikel
  • Fussball / Bundesliga
    1
    Fussball / Bundesliga
    Diese Spieler wären jetzt bei Bayern
  • Fussball / Bundesliga
    2
    Fussball / Bundesliga
    Kostet VAR Leipzigs Meisterchance?
  • Fussball / Bundesliga
    3
    Fussball / Bundesliga
    Warum Boateng wirklich gehen muss
  • Int. Fussball / Ligue 1
    4
    Int. Fussball / Ligue 1
    Neymar verrät Zukunftspläne
  • Fussball / Bundesliga
    5
    Fussball / Bundesliga
    Preisschild für Nagelsmann?

Grosser spielte von 1963 bis 1969 bei den Löwen und absolvierte in dieser Zeit zwei Länderspiele. Zuvor war der glänzende Techniker von 1958 bis 1963 für den Erzrivalen FC Bayern aktiv gewesen. Als Trainer arbeitete Grosser jahrelang bei der SpVgg Unterhaching, wo er noch bis 2011 als Vizepräsident tätig war.

Grosser hatte ein bewegtes Leben. Vor allem der frühe Tod seiner beiden Söhne setzte ihm massiv zu. 1979 war Peter junior bei einem Autounfall im Alter von 19 Jahren ums Leben gekommen. 2008 erlitt sein Sohn Thomas, selbst Profi bei Haching, beim Hallenfußball einen Herzstillstand. Er wurde 42. "Ein Kind zu beerdigen, ist schon furchtbar. Aber zwei. Darüber kommst du nie hinweg", sagte Grosser einmal.