Türkgücü wehrt sich gegen eine rassistische Attacke gegen Yi-Young Park
Türkgücü wehrt sich gegen eine rassistische Attacke gegen Yi-Young Park © Imago
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Der Drittligist Türkgücü München reagiert mit einem Video auf einen rassistischen Angriff auf einen seiner Spieler. Vom DFB gibt es Lob für die Aktion.

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Gut zwei Wochen nach dem Rassismus-Eklat um den Südkoreaner Yi-Young Park von Aufsteiger Türkgücü München im Spiel bei Waldhof Mannheim haben die Vereine der dritten Fußball-Liga ein gemeinsames Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit gesetzt.

In dem 30-sekündigen Videoclip mit dem Titel "Wir sind ein Team!" positionieren sich zahlreiche Spieler gegen Rassismus, Hass und Diskriminierung sowie für Toleranz, Akzeptanz und Respekt.

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Der beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) für Integration zuständige Vizepräsident Günter Distelrath lobte die Initiative der Klubs: "Hass, Hetze und Rassismus dürfen im Fußball keinen Platz haben. Deshalb ist es ein starkes und wichtiges Zeichen, dass die 3. Liga klar gemeinsam Stellung bezieht - auch mit Blick auf die rassistischen Anfeindungen gegen Türkgücü München. Wer Fußball liebt, kann und darf nicht wegschauen, wenn Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Kultur oder Religion diskriminiert werden. Wir müssen gemeinsam aufstehen, nicht nur um Tore zu bejubeln."

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Zu Monatsbeginn war Park in Mannheim offenbar rassistisch beleidigt worden.

Der 26-Jährige beklagte sich danach in den sozialen Medien, "dass einige Menschen es immer noch als nötig ansehen, jemanden so zu verletzen und die Fußballkultur zu beschädigen".

Der DFB leitete daraufhin eine Untersuchung der Vorkommnisse ein.