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Eintracht Braunschweig setzt nach dem geschafften Aufstieg überraschend den Trainer vor die Tür. Marco Antwerpens Vertrag wird nicht verlängert.

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Erst der Aufstieg, jetzt der Abschied: Nur sechs Tage nach der Rückkehr in die 2. Bundesliga hat sich Eintracht Braunschweig überraschend von Trainer Marco Antwerpen getrennt.

Der auslaufende Vertrag des 48-Jährigen werde nicht verlängert, wie die Löwen am Dienstag mitteilten. Auch Co-Trainer Kurtulus Öztürk muss die Niedersachsen verlassen. Antwerpen hatte den Traditionsklub im November übernommen und vor allem Dank eines starken Endspurts nach der Corona-Zwangspause zum Aufstieg geführt.

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"Wir sind Marco Antwerpen für seine geleistete Arbeit der vergangenen Monate extrem dankbar. Er hat einen hohen Anteil an der Rückkehr in die 2. Bundesliga.

Besonders während der Saisonunterbrechung und in den fünf Wochen nach dem Restart hat er sehr gute Arbeit geleistet", sagte Aufsichtsratschef Sebastian Ebel: "In unserer Betrachtung müssen wir aber auch den gesamten Saisonverlauf bewerten. Daher sind wir am Ende zu diesem Entschluss gekommen. Die Entscheidung, seinen Vertrag bei uns nicht zu verlängern, ist uns nicht leicht gefallen und wurde in einer mehrstündigen Sitzung am gestrigen Abend kontrovers diskutiert."

Unterschiedliche Meinungen über Kader

Trotz des Erfolgs war Antwerpen, dessen Nachfolger noch nicht feststeht, bei der Eintracht nicht unumstritten. Offenbar gaben unterschiedliche Meinungen über die Zusammenstellung der Mannschaft für die kommende Saison den Ausschlag für die Trennung. Man müsse sehen, "was der Verein möchte und was ich möchte", hatte Antwerpen zuletzt über die Vertragsgespräche gesagt.

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Nach dem Abstieg aus der 2. Liga im Sommer 2018 erlebte Braunschweig, das unter Trainer Torsten Lieberknecht und Manager Marc Arnold nach 28 Jahren Abstinenz 2013 in die Bundesliga zurückgekehrt war, turbulente Zeiten. Im Vorjahr wäre die Eintracht fast in die Viertklassigkeit abgestürzt, erst unter Antwerpen gelang dann zuletzt die Wende zum Guten.

Sportchef Peter Vollmann gerät nun weiter unter Druck. Braunschweigs Kader sei aktuell in der 2. Liga "nicht konkurrenzfähig. Das weiß jeder", sagte er zuletzt dem NDR. Es werden wohl "sechs, sieben, acht" Neuzugängen kommen, so Vollmann: "Wir haben nicht viel Zeit, aber viel Arbeit."