Eintracht Braunschweig (gelb) kassierte in der Nachspielzeit noch zwei Gegentore
Eintracht Braunschweig (gelb) kassierte in der Nachspielzeit noch zwei Gegentore © Imago
Lesedauer: 3 Minuten

Die Würzburger Kickers machen in der 3. Liga einen großen Schritt Richtung Aufstieg. Braunschweig gibt in Zwickau den Sieg noch aus der Hand.

Anzeige

Die Würzburger Kickers haben einen wichtigen Schritt in Richtung Aufstieg in die 2. Bundesliga getan.

Am 36. Spieltag der 3. Liga gewannen die Mainfranken gegen Hansa Rostock mit 3:1 (2:0). Eintracht Braunschweig unterlag hingegen 2:3 (1:0) beim abstiegsbedrohten FSV Zwickau.

Anzeige

In der Tabelle belegen die Würzburger mit 63 Punkten den zweiten Platz vor Braunschweig (61). Spitzenreiter Bayern München II, der allerdings nicht aufsteigen darf, kam bei Absteiger Carl Zeiss Jena zu einem 2:1 (1:1). Mit 64 Punkten sind die Bayern weiter Tabellenführer (DATENCENTER: Die Tabelle).

Meistgelesene Artikel

Martin Kobylanski (45.+2) erzielte das 1:0 für die Braunschweiger, Elias Huth (76.) glich für Zwickau aus. Yari Otto (90.) schoss das 2:1 für die Gäste, doch erneut Huth (90.+1) gelang der Treffer zum 2:2, und Morris Schröter (90.+4) brachte den Sieg für den FSV in einer dramatischen Schlussphase unter Dach und Fach.

"Was war das für eine Achterbahn", sagte Zwickau-Trainer Joe Enochs nach dem Spiel bei MagentaSport: "Gerade, wenn man denkt, dass man schon alles im Fußball erlebt hat, ist das heute besonders schön."

Tillman mit Doppelpack für Bayern II

Für Würzburg waren Luca Pfeiffer (31./70.) und Daniel Hägele (19.) erfolgreich. Pascal Breier (87.) gelang das Ehrentor für den FC Hansa. Malik Tillman (8./62.) traf für Bayern II doppelt, Maximilian Rohr (32.) glich zwischenzeitlich für Jena aus.

"Nach der Halbzeitpause habe ich eine Gier in den Augen der Spieler gesehen, das hat mir gefallen", so Würzburg-Trainer Michael Schiele bei MagentaSport.

Alle 380 Spiele der 3. Liga live. An jedem Spieltag zusätzlich in der Konferenz. Die Highlights und alle Spiele jederzeit auch auf Abruf nur bei MAGENTA SPORT! | ANZEIGE 

Im Abstiegskampf kam Preußen Münster über ein torloses Remis bei Aufsteiger Waldhof Mannheim nicht hinaus.

Lieberknecht trotz MSV-Talfahrt optimistisch

Die Talfahrt der letzten Wochen setzte der MSV Duisburg durch das 2:2 (1:2) gegen den Halleschen FC fort und verspielte weitere Punkte im Aufstiegsrennen. Dennoch gibt sich MSV-Trainer Thorsten Lieberknecht weiter kämpferisch: "Tabellarisch ist nach alles drin."

Am Freitag hatte der Chemnitzer FC die Chance verpasst, sich im Abstiegskampf etwas Luft zu verschaffen. Beim KFC Uerdingen kam der CFC nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus. 

Löwen gewinnen Derby

Der 1. FC Kaiserslautern setzte sich auf dem Betzenberg mit 3:0 (1:0) gegen Viktoria Köln durch. Im Derby gewann 1860 München mit 3:0 (1:0) gegen die SpVgg Unterhaching. Hachings Alexander Winkler sah wegen wiederholten Foulspiels (48.) die Gelb-Rote Karte.

Für Hachings-Trainer Claus Schromm hatten die Schiedsrichter eine Mitschuld an der Niederlage. "Wenn ich schau, was in der 3. Liga gerade so abläuft, was die Herren in Schwarz betrifft, ertragen die Spieler das Pensum besser als die Kollegen", äußerte er bei MagentaSport.

Am Sonntag stehen noch die Spiele SV Meppen gegen den FC Ingolstadt (13 Uhr) und 1. FC Magdeburg gegen die SG Sonnenhof Großaspach (14 Uhr) auf dem Programm.

Im zweiten Sonntagsspiel unterlag der 1. FC Magdeburg gegen Absteiger SG Sonnenhof Großaspach 0:1 (0:0). Mit 43 Punkten schwebt der FCM weiter in Abstiegsgefahr.