Dem 1. FC Magdeburg würde eine Fortsetzung der 3. Liga finanziell schaden
Dem 1. FC Magdeburg würde eine Fortsetzung der 3. Liga finanziell schaden © Getty Images
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In der dritten Liga herrscht Uneinigkeit darüber, ob die Spielzeit noch einmal angepfiffen werden soll. Magdeburg-Geschäftsführer Kallnik warnt ausdrücklich davor.

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Geschäftsführer Mario Kallnik vom 1. FC Magdeburg hat vor den finanziellen Folgen einer Wiederaufnahme des Spielbetriebs in der 3. Fußball-Liga gewarnt.

"Bei Geisterspielen müssen wir auf die ohnehin großen Verluste durch die Coronakrise noch 740.000 Euro obendrauf legen", sagte Kallnik im MDR-Interview.

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Die 3. Liga soll nach einem Bericht der ARD-Sportschau am 26. Mai den Spielbetrieb wiederaufnehmen. Für Kallnik ein Unding. "Für uns fühlt sich das gerade so an, als wenn der Staat sagt, alle Bars und Restaurants müssen öffnen, müssen Bier zapfen, müssen Essen kochen, es darf aber kein Gast kommen", sagte er.

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Uneinigkeit bei den Klubs

Die Drittligaklubs sind hinsichtlich der Frage, ob die Saison fortgesetzt werden soll, gespalten. "Für mich ist diese Debatte unter den Vereinen gerechtfertigt", sagte der 45-Jährige.

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Er habe Verständnis für die Klubs, die sich Hoffnungen auf den Aufstieg machen und "bereit sind, bestimmte Beträge mehr zu bezahlen". Jedoch dürfe man nicht vergessen, dass nur maximal drei Klubs aufsteigen könnten, vier hingegen absteigen.

"Man nimmt billigend in Kauf, dass man vier Vereine in die Regionalliga schickt und finanziell noch zusätzlich erheblich belastet. Und das ist aus meiner Sicht nicht vertretbar", sagte Kallnik. Magdeburg steht aktuell auf dem 15. Rang, nur einen Punkt vor dem ersten Abstiegsplatz.