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Erwin Bugar kündigt im TV an, dass die 3. Liga ihren Spielbetrieb fortsetzen wird. Sollten sich Vereine weigern anzutreten, drohen diesen Konsequenzen.

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Der Deutsche Fußball-Bund will die Saison in der 3. Liga unbedingt zu Ende bringen.

"Die Information ist so, dass die 3. Liga auf jeden Fall spielen wird und dass man das Sicherheits- und Hygienekonzept der 1. und 2. Bundesliga übernimmt", erklärte Erwin Bugar, DFB-Vizepräsident und Präsident des Nordostdeutschen Fußball-Verbandes, im MDR.

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Der DFB-Spielausschuss hatte sich zuvor mit dem Thema beschäftigt. Allerdings plädieren mehrere Vereine auch für einen Saisonabbruch wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie. Am 25. Mai hält der DFB einen Außerordentlichen Bundestag ab, auf dem eine Entscheidung fallen soll.

3. Liga: Neustart am 23. Mai?

In den Ländern Thüringen (bis 25. Mai) und Sachsen-Anhalt (bis 27. Mai) ist bis zum Ende des Monats sämtlicher Wettkampfbetrieb untersagt. Auch im Trainingsbetrieb sind die Teams unterschiedlich weit. Und das strenge Hygienekonzept der 1. und 2. Liga ist von einigen Vereine der 3. Liga nur schwer umzusetzen.

Um die Saison aber - wie von vielen Vereinen aus vertragsrechtlichen Gründen gefordert - bis zum 30. Juni zu Ende zu bringen, müsste der Neustart am 23. Mai erfolgen.

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Bugar deutete an, "dass vielleicht - was sich andeutet, wenn von den Vereinen jemand nicht spielen will, dass es mit rechtlichen Konsequenzen geahndet werden könnte". Das wären Punktabzüge oder eine Spielwertung gegen den nicht spielwilligen Club.

"Das ist erstmal nur ins Auge gefasst", fügte der DFB-Vize allerdings an: "Die 3. Liga wird auf jeden Fall spielen, auch um die Aufsteiger in die Zweite Liga zu ermitteln.”