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Waldhof Mannheim hat dem DFB die Kosten für das Hygienekonzept der 3. Liga in Rechnung gestellt. Der Verband verweist nun auf das Sozialministerium Baden-Württemberg.

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Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat im Streit mit Waldhof Mannheim um die Kosten für die Umsetzung des Hygienekonzepts in der 3. Liga auf das Sozialministerium Baden-Württemberg verwiesen.

In dessen Stellungnahme heißt es unter anderem, die "dezentral durchzuführenden Testungen" auf das Coronavirus ermöglichten den Vereinen die Wiederaufnahme des Spielbetriebs und damit "die Verwirklichung ihrer Interessen". Deshalb sei es auch "folgerichtig", dass die Vereine auch die Kosten für diese Maßnahmen trügen.

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Waldhof Mannheim hatte dem DFB zwei Rechnungen in einer Höhe von insgesamt 79.000 Euro zur Zahlung weitergeleitet und sich dabei auf die Verordnung des Landes berufen. Dort heißt auch, dass "die Kosten für die zur Umsetzung des Konzepts erforderlichen Maßnahmen von der Organisation getragen werden müssen, die für die Durchführung der Wettbewerbs- und Wettkampfbetriebs verantwortlich ist". Als verantwortliche Organisationen nennt das Ministerium die Vereine, den DFB sowie die Deutsche Fußball Liga (DFL).

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Das Sport-Ministerium von Baden-Württemberg hatte in der Rheinpfalz betont, es gebe "keine Vorgabe, dass die Vereine die Kosten für das Hygienekonzept und die damit verbundenen Maßnahmen zu tragen haben".

Der DFB wies am Mittwoch nun auch darauf hin, "dass für die Kosten, die durch die Umsetzung des Hygienekonzepts entstehen, jedem Klub der 3. Liga die Unterstützungsgelder der DFL zur Verfügung gestellt werden".