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In der 3. Liga stellen Geisterspiele die Vereine vor große Herausforderungen. Der FSV Zwickau ist nun gezwungen, einen Bankkredit aufzunehmen.

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Der FSV Zwickau hat aufgrund des Restarts in der 3. Fußball-Liga bei seiner Hausbank einen Antrag auf einen sechsstelliges Darlehen bei seiner Hausbank gestellt. Wie die Sachsen am Dienstag bekanntgaben, beträgt das angeforderte Darlehensvolumen 800.000 Euro.

"Wie wir bereits mitgeteilt haben, würden diese durch die Geisterspiele verursachten Verluste zur Zahlungsunfähigkeit des FSV Zwickau und damit zur Insolvenzantragspflicht führen, wenn dem Klub keine weitere Liquidität zufließt", hieß es in einer Stellungnahme des Klubs. Die Verwendung der Darlehen sei nicht nur für die Absicherung der Liquidität in dieser, sondern auch zu Beginn der nächsten Saison geplant, betonten die Zwickauer.

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Weiterhin teilte der Tabellen-17. (SERVICE: Tabelle der 3. Liga) mit, dass durch Spenden bereits ein niedriger sechsstelliger Eurobetrag generiert werden konnte. Es verbleibe jedoch "eine weitere Lücke, die geschlossen werden muss, um zahlungsfähig zu bleiben. Diesbezüglich führen wir bereits seit März Gespräche mit unserer Hausbank, um die von Land und Bund bereitgestellten Finanzhilfen zur Überwindung von coronabedingten Liquiditätsengpässen in Anspruch nehmen zu können", hieß es weiter.

Hohe Verluste durch Geisterspiele

Durch die Geisterspiele rechnet der FSV mit erheblichen finanziellen Verlusten in Höhe eines mittleren sechsstelligen Eurobetrages. Darin enthalten seien bereits die vom DFB angekündigten Kompensationszahlungen aus der Spende der Deutschen Fußball Liga (DFL), "die nach Begleichung der Kosten für die Corona-Tests pro Klub circa 231.000 Euro betragen sollen, berücksichtigt", erklärte der Klub.

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Der Bundestag des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hatte am Montag mit einer Mehrheit von knapp 95 Prozent der Delegierten die Fortsetzung der 3. Liga ab dem kommenden Wochenende beschlossen.