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Würzburgs Leroy Kwadwo wird im Drittligaspiel in Münster Opfer rassistischer Beleidungen. Der 23-Jährige spricht sich in solchen Fällen für Spielabbrüche aus.

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Leroy Kwadwo von den Würzburger Kickers hat nach der rassistischen Entgleisung eines Zuschauers gegen seine Person im Drittligaspiel bei Preußen Münster (0:0) geschlossenen Widerstand der Branche gefordert.

"Die Mannschaften sollten das in die eigenen Hände nehmen. Dann spielen wir einfach nicht. Fußball hat eine große Macht", sagte der 23-Jährige im Aktuellen Sportstudio des ZDF.

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Kwadwo für Reaktion der Fans dankbar

Nachdem er in der Schlussphase der Partie Affenlaute gehört habe, habe er gedacht: "Das kann nicht sein. Das geht gar nicht. Ich war sauer, enttäuscht und verwundert, dass so etwas möglich ist. Ein großer Dank an die Fans von Preußen, die schnell und toll gehandelt haben. Das war schon fast eine Genugtuung. Dafür bin ich einfach dankbar."

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Der Täter wurde durch Fans für die Ordnungskräfte erkennbar gemacht, gestellt und festgenommen. Zudem machten Anhänger mit "Nazis raus"-Rufen ihre antirassistische Haltung deutlich.

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Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) nannte den Vorfall in einem Tweet "traurig und beschämend", lobte aber ebenfalls die Reaktion des Publikums als "vorbildlich".

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Münster distanzierte sich ausdrücklich vom Täter. "Nazis raus! Kein Platz für Rassismus im Preußenstadion", stand auf der Homepage. Vereinspräsident Christoph Strässer stellte klar: "Das ist nichts, was auf den Fußballplatz und schon gar nicht in unser Stadion gehört. Solche Leute wollen und brauchen wir hier nicht. Ich habe mich unmittelbar nach dem Spiel bei den Würzburgern entschuldigt."

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