Uerdingens Präsident Mikhail Ponomarev (l.) hat allen Grund, skeptisch zu schauen
Uerdingens Präsident Mikhail Ponomarev (l.) hat allen Grund, skeptisch zu schauen © Getty Images
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Dem KFC Uerdingen droht Ungemach: Ausstehende Zahlungen an einen Ex-Trainer könnten nun für einen Besuch des Gerichtsvollziehers sorgen.

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Drittligist KFC Uerdingen droht wohl Ärger.

Wie die Bild unter Berufung auf einen Gerichtsbeschluss berichtet, könnte der Klub um Manager Stefan Effenberg bald Besuch vom Gerichtsvollzieher bekommen. Das Amtsgericht Krefeld soll demnach einen Beschluss auf Zwangsvollstreckung am 30. Januar zugestimmt haben. 

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Der Klub soll dem Bericht zufolge ausstehende Berater-Provisionen und Gehälter, die mit Ex-Trainer Michael Wiesinger stehen, nicht bezahlt haben. Obwohl es rechtskräftige Gerichtsurteile zu den Fällen gab. Wiesinger trainierte den KFC von 2017 bis 2018. Dessen Berater Oliver Fischer soll auf eine Summe in fünfstelliger Höhe warten und Wiesinger selbst sollen noch Zahlungen in sechsstelliger Höhe zustehen.

Uerdingen äußert sich

Auf Anfrage des Blattes teilte Uerdingen mit: "Der von Ihnen genannte Vorgang befindet sich aktuell beim KFC Uerdingen 05 e.V. in der finalen Bearbeitung." Wiesingers Berater, Fischer, erklärte dazu: "Nachdem viele gütliche und wohlgemeinte Versuche mit dem KFC auf unsägliche Weise scheiterten, blieb nur der Gerichtsweg. Doch selbst ein Gerichtsurteil bleibt bei den Machern des KFC unbeachtet – und das geht ja nicht nur mir so."

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Wie nun die Zwangsvollstreckung ablaufen wird ist aktuell noch unklar.