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Preußen Münster erhält für seinen Umgang mit dem Rassismus-Vorfall im eigenen Stadion einen Preis für Zivilcourage.

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Drittligist Preußen Münster erhält für seinen Umgang mit dem Rassismus-Vorfall im eigenen Stadion einen Preis für Zivilcourage.

Der Klub wird vom Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) ausgezeichnet, der neu geschaffene Preis soll künftig jährlich vergeben werden.

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Affenlaute gegen Würzburgs Leroy Kwadwo

Im Heimspiel gegen die Würzburger Kickers hatte in Münster auf der Haupttribüne ein Zuschauer Affenlaute von sich gegeben und damit Gästespieler Leroy Kwadwo beleidigt.

Der Täter wurde durch Fans für die Ordnungskräfte erkennbar gemacht, dann gestellt und festgenommen. Der Klub verhängte ein bundesweites Stadionverbot von drei Jahren und stellte sich in einer Stellungnahme ausdrücklich gegen Rassismus.

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FLVW-Präsidenten Gundolf Walaschewski wendete sich in einem Offenen Brief an Preußen Münster. "Sie haben meine Präsidiumskollegen im Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen und mich nachhaltig beeindruckt. Und das mit einer Tat, die auch heutzutage selbstverständlich sein sollte, dies aber nicht mehr ist", hieß es dort.

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Und weiter: "Wer schweigt, stimmt zu. Deshalb möchten wir Sie, möchten wir Preußen Münster mit dem neugeschaffenen FLVW-Preis für Zivilcourage auszeichnen."