Der 1. FC Kaiserslautern hat in seiner Vereinsgeschichte schon rosigere Zeiten erlebt
Der 1. FC Kaiserslautern hat in seiner Vereinsgeschichte schon rosigere Zeiten erlebt © Getty Images
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Der 1. FC Kaiserslautern schlittert einer unsicheren Zukunft entgegen. In der Führungsetage des Drittligisten treten weitere Aufsichtsräte zurück.

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Die Führungskrise beim 1. FC Kaiserslautern spitzt sich zu.

Die drei Aufsichtsräte Bruno Otter, Patrick Banf und Jochen Grotepaß haben ihre Rücktritte erklärt. Dies teilte der in die 3. Liga abgerutschte Traditionsklub am Dienstagabend mit.

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Erst Ende September waren Jürgen Kind und Paul Wüst mit sofortiger Wirkung von ihren Ämtern im Aufsichtsrat und Beirat zurückgetreten. In diesem Zuge hatte der Klub auch bekannt gegeben, den am Jahresende auslaufenden Vertrag mit Sport-Geschäftsführer Martin Bader nicht zu verlängern.

Hauptversammlung wird neu angesetzt

Bis zur Nachwahl bleiben die ausscheidenden Aufsichtsräte satzungsgemäß kommissarisch im Amt. Diese verzögert sich allerdings nun, weil die für eine Nachwahl von Aufsichtsräten satzungsgemäß notwendige Bewerbungsfrist von drei Wochen durch die jüngsten Rücktritte bis zur bisher einberufenen Jahreshauptversammlung am 20. Oktober nicht mehr ausreicht.

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Ein neuer JHV-Termin werde "kurzfristig anberaumt, dementsprechend wird in Kürze eine neue Einladung mit geänderter Tagesordnung versandt", sagte der Aufsichtsratsvorsitzende Grotepaß.

Der viermalige deutsche Meister steht damit mehr denn je vor einer unsicheren Zukunft, der luxemburgische Investor Flavio Becca nämlich zögert seinen Einstieg hinaus.

Investor verlangt Stabilität

"Ich muss Stabilität haben. Wenn ich keine Garantie habe, kann ich keinen Vertrag unterschreiben", hatte Becca am Montag der Zeitung Rheinpfalz gesagt.

Am Freitag habe der 57-Jährige die Verträge erhalten, die einen Vereinswert von 45 Millionen Euro auswiesen. Nach den jüngsten Turbulenzen im FCK-Umfeld will Becca jedoch mindestens noch die Jahreshauptversammlung abwarten, ehe er die Papiere unterzeichnet.

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"Du weißt nicht, wo die Karre hinläuft. Morgen übernehmen möglicherweise Leute beim Verein die Führung, die ich nicht kenne. Wenn auch die Fehler machen, muss ich dann auch für die bezahlen", wurde Becca zitiert: "Wenn es einen Wechsel im Aufsichtsrat gibt, schaue ich mir das an."